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Feuerwehr Hünenberg mit Jahresrapport und Rückblick
Rückenschmerzen zählen zu den Volkskrankheiten.
Rückenschmerzen sind längst keine Seltenheit mehr. Doch woher kommen sie? Was sind häufige Ursachen und was hilft dagegen? Kann man Rückenbeschwerden vorbeugen? In diesem Artikel werden die wichtigsten Infos rund um Rückenschmerzen erläutert.
Rückenschmerzen verursachen viele Krankschreibungen und schränken die Lebensqualität erheblich ein. Zahlreiche Menschen sind davon chronisch betroffen. Nicht nur Senioren leiden unter Rückenbeschwerden, sondern immer häufiger auch junge Personen. Sie entstehen meistens durch:
- Überlastungen
- Verletzungen
- Erkrankungen, wie Bandscheibenvorfall, Reizung der kleinen Wirbelgelenke oder muskuläre Dysbalancen
Klassische Behandlungsmethoden zielen darauf ab, die Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit wiederherzustellen. Zu den gängigsten Verfahren gehört die Physiotherapie. Linderung verspricht die Triggerpunkttherapie zur Behandlung von Schmerzen und Muskelverspannungen. Sie kann helfen bei:
- Rücken- und Nackenschmerzen
- Muskelverspannungen
- Hüftschmerzen
- Knieschmerzen
- Schulterengpass-Syndrom
Die manuelle Triggerpunkttherapie zielt auf die Behandlung der Triggerpunkte ab. Hierbei handelt es sich um kleine Knoten und Muskelverhärtungen. Sie sind schmerzhaft und werden beispielsweise durch Überlastung, Verspannungen oder Stress verursacht. Bei der Triggerpunkttherapie übt der Therapeut auf diese Punkte gezielten Druck aus, um Muskelverhärtungen zu lösen. Auch die Durchblutung wird verbessert. Dies kann Rückenschmerzen und Verspannungen lindern, lokale Entzündungen reduzieren und dafür sorgen, dass die Muskeln wieder normal arbeiten.
Gezielte Dehnübungen: zur Stärkung der Muskulatur und Verbesserung der Körperhaltung
Massagen: lösen Muskelverkrampfungen und fördern die Durchblutung
Kältetherapie: bei akuten Schmerzen zur Reduktion von Schwellungen und Entzündungen
Wärmebehandlung: bei chronischen Beschwerden zur Lockerung verspannter Muskeln
Schmerzmittel werden häufig zur Linderung akuter Beschwerden eingesetzt. Alternativmedizinische Verfahren wie Akupunktur und Yoga können ebenso sinnvoll sein.
Häufig treten Rückenbeschwerden durch Fehlhaltungen und Bewegungsmangel auf. Wer viele Stunden sitzend verbringt und keinen aktiven Ausgleich hat, schwächt die Tiefenmuskulatur. Dies kann Verspannungen fördern. Die Wirbelsäule benötigt Abwechslung und Belastung. Es gibt gute Sportarten für den Rücken, wie Schwimmen.
- Falsche Sitzhaltung am Arbeitsplatz
- Fehlhaltungen
- Überanstrengung
- Schlechte Körperhaltung
- Falsches Heben
Dies alles belastet den Rücken erheblich. Ein entspannender Schlaf ist ebenso wichtig, denn die Bandscheiben erholen sich im Liegen. Für eine gute Regeneration des Rückens darf auch eine passende punktelastische Matratze nicht fehlen. Sie sollte den Körper im Bereich des Beckens und der Schultern optimal unterstützen.
Ein weiterer Aspekt ist Übergewicht, das den Rücken belastet. Das zusätzliche Gewicht drückt auf die Wirbelsäule und beansprucht die Gelenke. Auch Stress und Ängste können Verspannungen verursachen. Dadurch verkrampfen die Muskeln. Psychosoziale Faktoren können ebenso chronische Rückenschmerzen fördern.
So gibt es nicht beeinflussbare Faktoren, wie zunehmendes Alter oder eine genetische Veranlagung. Hier spielen Verschleiss und eine vorzeitige Degeneration der Bandscheiben eine Rolle. Andere Risikofaktoren wiederum kann man beeinflussen. Bei anhaltenden starken Rückenschmerzen ist ein Arztbesuch empfehlenswert, um eine eventuell vorhandene Grunderkrankung zu diagnostizieren und zu behandeln.
Rückenschmerzen sind weit verbreitet und betreffen nicht nur ältere Menschen. Häufig werden sie durch verschiedene Aspekte beeinflusst. Die sitzende Lebensweise, Fehl- und Überbelastungen und mangelnder körperlicher Ausgleich gelten als wichtige Ursachen. Auch Übergewicht und psychosomatische Faktoren kommen infrage. Physiotherapie wird gern zur Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung eingesetzt. Es ist immer wichtig, die Ursachen möglichst zu beseitigen. Richtige Körperhaltung, Bewegung und ideale Schlafbedingungen sind hilfreich.
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