Holzhäusern
Bohrkopf «Simone» startet inden Untergrund
Christoph Blocher
Die USA wollen aus strategischen Gründen Grönland einverleiben – Grönland sogar notfalls militärisch erobern. Amerika ist der einzige Nato-Staat, der noch eine einsatzfähige Armee hat. Grönland gehört zu Dänemark, ebenfalls ein Nato-Staat. Die Franzosen, die Engländer und die Deutschen – alle ebenfalls Nato-Mitglieder – haben Soldaten nach Grönland geschickt. Es stehen also Nato-Staaten gegen einen Nato-Staat.
Was heisst das für die Schweiz? Für die Schweiz, die seit 200 Jahren dank der dauernd bewaffneten und vollständigen Neutralität den Krieg im eigenen Land verhindern konnte, darf nicht Nato-Mitglied sein, auch wenn zurzeit die Classe politique – vor allem eine kurzsichtige Militärführung – in dieses Militärbündnis strebt. Spätestens jetzt müsste all diesen Nato-Begeisterten ein Licht aufgehen.
Die Schweiz hat leider die schweizerische Neutralität gegenüber Russland im Ukrainekrieg preisgegeben – mit der Begründung, dies sei ein völkerrechtswidriger Angriff. Jetzt unternahmen die USA in Venezuela ebenfalls einen völkerrechtswidrigen Angriff. Falls es zu Sanktionen kommt, müsste die Schweiz folgerichtig auch noch gegen Amerika in den Wirtschaftskrieg.
Für Russland ist die Schweiz nicht mehr neutral, sondern eine Kriegspartei. Soll das nun auch gegenüber den USA gelten? Es wackelt und lottert überall, weil wir den festen Boden unserer bewährten schweizerischen Neutralität verlassen haben.
Es gilt jetzt, wieder für die absolute Neutralität zu sorgen. Damit die Schweiz nicht in Kriege und Auseinandersetzungen hineingezogen wird. Und das Dümmste ist, die Grossen zu reizen. Nur die Rückkehr zur umfassenden Neutralität führt die Schweiz aus diesem Schlamassel.
E gfreuti Wuche.
Christoph Blocher
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