Stadt Zug
Das historische Theilerhaus erstrahlt in neuem Glanz
Die Chance, im Kanton Zug auf einen Wolf zu treffen, ist sehr gering.
Die gute Nachricht: Wölfe sind auch in Zug, aber nur auf der Durchreise. Vor sieben Jahren wurde hier der erste Wolf gesichtet. Seitdem registriert man nur noch Einzelmeldungen. Dieses Jahr ist es etwas anders. Bereits fünfmal meldeten Zugerinnen und Zuger von Wolfsichtungen.
Im «Konzept Wolf ZG» wird dem Leser die Angst vor dem Wolf genommen. Zwar werden Wölfe seit 2018 auch im Kanton Zug nachgewiesen. Aber nicht als sogenanntes «Standwild», sondern als Transitgebiet für Wölfe auf der Suche nach einem neuen Revier. «Diese Wölfe führten bisher zu keinen nennenswerten Problemen und somit auch zu keinen Nutztierschäden.» Die besten Zeugen von Wolfsichtungen ist die Zuger Bevölkerung, die im Wald Spaziergänge macht und aufmerksam Flora und Fauna betrachtet. Bei einem Riss oder Verdachtsfall auf Wolfspräsenz soll umgehend die Wildhut aufgeboten werden. Das geschieht über die Einsatzzentrale der Zuger Polizei (041 728 41 41). Die bekannte Notfallnummer 117 soll nur in Notlagen gewählt werden. In diesem Jahr haben sich die Wolfsichtungen gehäuft. Noch nie erhielt die Wildhut bereits im Sommer so viele Nachrichten wie 2025. Schon viermal berichteten Personen von möglichen Wolfsichtungen. Das letzte Mal geschah dies Ende Juli im Gebiet Sparen in der Gemeinde Menzingen.
Sollte man auf tote Tiere stossen, sollten diese wegen der Spurensicherung nicht berührt werden. Dass man auf lebende Wölfe stösst, sei äusserst unwahrscheinlich, schreibt der Kanton. Wölfe sind grundsätzlich scheue Tiere und meiden den Menschen. Dank ihrem gut ausgeprägten Geruchs- und Gehörsinn bemerken sie uns meistens viel früher als wir sie und weichen uns aus. Falls Sie trotzdem einem Wolf begegnen sollten, empfiehlt sich folgendes Verhalten:Bleiben Sie ruhig stehen und versuchen Sie die Situation zu erfassen. Bemerkt Sie der Wolf, zieht er sich in aller Regel zurück oder flieht.
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