Baar
23.01.2023

Der Umzug steht auf der Kippe

Der Fasnachtsumzug in Allenwinden findet in diesem Jahr – wenn überhaupt – sicher nicht auf der gewohnten Route statt.Archivbild: fotozug.ch / Zaboo

Der Fasnachtsumzug in Allenwinden findet in diesem Jahr – wenn überhaupt – sicher nicht auf der gewohnten Route statt.Archivbild: fotozug.ch / Zaboo

Vor einem Jahr klappte es noch kurzfristig. In diesem Jahr wird der Fasnachts­umzug in Allenwinden wohl nicht stattfinden. Zumindest nicht so wie geplant.

Von: Patrick Caplazi

«Es sieht schlecht aus», sagt Fredy Küng, Präsident der Fasnachts­gesellschaft Faschall Allenwinden. Grund dafür ist ein Regierungsratsbeschluss, der die Durchführung eines Umzugs auf der Dorfstrasse in ­Allenwinden während der Baustelle Nidfurren-Schmittli verunmöglicht. Die Faschall-Verantwortlichen versuchten alles, um am Fasnachtssamstag trotzdem eine Bewilligung für eine zweieinhalbstündige Sperrung der Dorfstrasse zu erhalten. «Wir diskutierten mit der Polizei und den entsprechenden Behörden», so Küng weiter. Doch die Hoffnungen schwinden täglich. Als letzter Schritt folgt noch eine Einsprache – wohl mit wenig Wirkung.

Verschiedene Vorschläge kamen bei den Behörden nicht gut an

Eine Idee war, während des Umzugs den bergseitigen ­Verkehr einspurig über die weit fortgeschrittene Baustelle ­Nidfurren-Schmittli zu lenken. Lotsen hätten eingesetzt werden können. Doch momentan sei es gemäss Kanton technisch nicht machbar, da an gewissen Stellen Löcher eine Durchfahrt verunmöglichen. Auch eine einseitige Sperrung der Dorfstrasse in Allenwinden sei nicht möglich, da bei einem Stau die Blaulichtorganisationen nicht rechtzeitig ins Ägerital kämmen würden. «Wenn in Unterägeri ein schlimmer Unfall ­passiert und wir die Rettung verhindern, wäre das unverzeihlich», gibt Küng zu bedenken.

Wenn nicht auf der Dorfstrasse, dann auf einer Alternativroute?

Für einen Fasnachtsumzug braucht es eine oder mehrere Strassen. Von denen gibt es in Allenwinden noch einige. «Ja, aber aufgrund der topografischen Lage gestaltet es sich als sehr schwierig, eine geeignete Route zu finden», so Küng. Es sei derzeit vieles am Laufen und Abklärungen seien im ­Gange, auch mit Privatstrassen­besitzern. Man sei auch mit den Wagenbauern im Gespräch. Es wird in Allenwinden, Stand heute, wohl einen abgespeckten Umzug auf einer alternativen Route geben. Besonders grosse Wagen werden aber ­vermutlich nicht daran teilnehmen können. Dafür werden die Schulkinder und Guggen­musiken mehr Gewicht haben.

Ohne Bewilligung muss die Dorfstrasse offen bleiben

Küng hörte von Gerüchten, dass es in Allenwinden bei einer Absage wilde Fasnachtsgruppen geben könnte, welche in Eigenregie die Dorfstrasse beanspruchen. «Das wollen wir nicht. Die Polizei weiss ganz ­genau, wo was läuft an der ­Fasnacht. Bei einer Störung des Verkehrs wäre sie sehr schnell vor Ort.» Die Fasnachtsgesellschaft Faschall ist gefordert. Sie will auf Biegen und Brechen einen Umzug im Dorf durchführen. «Wir sind der Mei-nung, dass wir das uns selbst, den ­Wagenbauern, dem aktuellen Oberhaupt Peter Schmid und natürlich der gesamten ­Bevölkerung schulden.»

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