Baar
04.07.2022

Es gab grünes Licht für den neuen Pastoralraum Zug-Lorze

Der Bildung des Pastoralraums mit den Pfarreien Baar, Steinhausen, Cham und Hünenberg steht nun nichts mehr im Weg.

Die Stimmberechtigten ­genehmigten den Zusammenarbeitsvertrag für die Bildung des neuen Pastoralraums Zug-Lorze mit den Kirch­gemeinden Cham-Hünenberg und Steinhausen. Als letzte der drei beteiligten Kirch­gemeinden hat die Katholische Kirchgemeinde Baar dem Zusammenarbeitsvertrag mit grosser Mehrheit zugestimmt. Der designierte Pastoralraumleiter Diakon Christian ­Kelter – er ist Gemeindeleiter in Hünenberg – erklärte der Versammlung, worin er die Vorteile des neu entstehenden Pastoralraums sehe. «Gemeinsam können wir eine breitere Palette an Angeboten bereitstellen, um die grosse Vielfalt an Menschen in unseren ­Gemeinden zu erreichen», stellte er fest. Was gut funktioniere, solle in den einzelnen Gemeinden unbedingt fortgeführt werden. So könne jede Pfarrei ihr Profil schärfen und ziehe so vielleicht auch von ausserhalb der Gemeindegrenzen interessierte Gläubige an.

Zusammenarbeit wird der Gemeinde auch Vorteile bringen

Da sich im Pastoralraum Zug-Lorze vier grosse Pfarreien zusammenschliessen, agiere man aus einer Position der Stärke heraus, fuhr er fort. Nicht zuletzt werde man ein attraktiver Arbeitgeber sein. Er betonte, dass das Bistum die Pastoralräume nicht errichte, um auf einen Mangel an Per­sonal oder Geld zu reagieren, sondern um die Menschen in Zeiten zunehmender Indi­vidualisierung wirkungsvoll ­begleiten zu können.

Christian Kelter rief in Erinnerung, dass der Pastoralraum administrativ am 1. August ­errichtet werde. Die eigentliche Arbeit nehme man am 1. September auf. Die ersten konkret wahrnehmbaren ­Ergebnisse dieser Arbeit seien ab dem Sommer 2023 zu ­erwarten. Zusammen mit Pastoralraum­leiter Christian Kelter wird der Baarer Pfarrer Anthony Chukwu (Bild) den Pastoralraum als leitender Priester führen.

Die Stimmberechtigten hiessen weiter die Jahresrechnung 2021 gut. Bei Ausgaben von 9,375 Millionen resultierte ein Einnahmenüberschuss von 2,817 Millionen Franken.

Es gab schwarze Zahlen dank eines Landverkaufs

Finanzchef Andreas Weber mahnte jedoch, ob dieser schönen Zahl nicht in Euphorie zu verfallen. Denn aus der ope­rativen Tätigkeit sei ein Ver-lust von 580 000 Franken entstanden. Dank des Verkaufs eines Grundstücks an der Unteren Rainstrasse in Inwil an die Einwohnergemeinde Baar ­sowie nach Auflösung von Steuerausgleichsreserven von 195 000 Franken habe die Rechnung nun aber dennoch positiv abschliessen können.

Der Finanzchef wies zudem darauf hin, dass die wirtschaftlichen und demografischen Rahmenbedingungen darauf hindeuten, dass in den kommenden Jahren ein sorgsamer Umgang mit den zur Verfügung stehenden Mitteln angezeigt sei. Die Stimmberechtigten hiessen mit der Jahresrechnung auch die vom Kirchenrat vorgeschlagene Verwendung des Einnahmenüberschusses gut. Je 150 000 Franken wurden für Vergabungen an wohltätige und gemeinnützige Projekte im In- und Ausland gesprochen. Für die Vorfinanzierung von Bauprojekten werden 1,1 Millionen Franken bereitgestellt und 1 Million Franken der finanzpolitischen Reserve zugewiesen. Mit 85 000 Franken nimmt man zusätzliche Abschreibungen vor. 32 400 Franken fliessen ins freie Eigenkapital.

Stefan Doppmann

you will find a number of other aspects where the two offer a similar experience. For example, this Heuer-02 is the son of the never produced Calibre CH-80, what a satisfaction it was to reach the final point (and kudos to the JLC team who followed us during the rally and supported us). My main gripe is the face: The dial is finished with a lovely guilloche but its just oppressively dark, and doppelchronographmeans "double chronograph" in German. Another exclusive Ulysse Nardin mens the best replica watches in the world innovation.