Baar
13.06.2022

Einsatz gegen unerwünschte Eindringlinge

Drüsiges Springkraut.
Berufkraut.
Goldrute.Bilder: pd
Jakobskreuzkraut.

Drüsiges Springkraut.

Drüsiges Springkraut.
Berufkraut.
Goldrute.Bilder: pd
Jakobskreuzkraut.

Berufkraut.

Drüsiges Springkraut.
Berufkraut.
Goldrute.Bilder: pd
Jakobskreuzkraut.

Goldrute.Bilder: pd

Drüsiges Springkraut.
Berufkraut.
Goldrute.Bilder: pd
Jakobskreuzkraut.

Jakobskreuzkraut.

Gebietsfremde, invasive Pflanzen breiten sich oftmals unerkannt und ungehindert aus – jetzt werden die Neophyten in Privatgärten aufgespürt.

Von: Claudia Schneider

«Sie sehen oftmals schön aus, doch sie sind eine Gefahr für die einheimische Pflanzenwelt, für die Gesundheit von Mensch und Tier und richten in der Landwirtschaft grosse Schäden an», erklärt Zari Dzaferi, Vorsteher Sicherheit/Werkdienst. Der Werkdienst der Gemeinde Baar bekämpft Neophyten seit vielen Jahren und entfernt invasive Pflanzen entlang von Strassen und in der freien ­Natur. Doch auch in vielen Privat­gärten, auf Dachterrassen oder Flachdächern fühlen sich invasive Pflanzen wohl.

Invasive Pflanzen in Privatgärten werden an zwei Tagen bekämpft

Am Mittwoch und Donnerstag, 29. und 30. Juni, suchen sechs Mitarbeitende des Werkdiensts im ganzen Gemeindegebiet in Privatgärten, auf Dachterrassen und Flach­dächern nach invasiven Pflanzen. Dabei werden sie auch ­Privatgrund betreten und nach den gefährlichen Pflanzen suchen. «Wir bitten um Verständnis dafür, dass der Werkdienst auch privates Eigentum betritt», sagt Zari Dzaferi. «Doch die Bekämpfung der Neophyten liegt im Interesse aller.»

Werden die Werkdienst-Mitarbeitenden auf einem privaten Grundstück fündig, suchen sie den Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern respektive den Liegenschaftsbesitzerinnen und -besitzern. «Wir beraten sie und geben Tipps, wie sie die ungewollten Pflanzen entfernen und bekämpfen», erklärt der Gemeinderat. Beispielsweise ist es wichtig, dass Neophyten mitsamt der Wurzel ausgerissen und im normalen Hauskehricht entsorgt werden. Landen sie im Kompost im Garten oder in der Grünabfuhr, können sie sich weiter ausbreiten. «Nur gemeinsam können wir die Ausbreitung von Neophyten eindämmen», wirbt Zari Dzaferi für die Bekämpfungsaktion des Werkhofs.

Informieren kann man sich bald auch am Samschtig-Märt

Liegenschafts- oder Gartenbesitzer, die unsicher sind, ob es sich bei einer Pflanze um eine invasive Art handelt, können jederzeit den Werkdienst der Gemeinde (041 767 33 66) um Rat fragen. Am Samschtig-Märt vom 2. Juli ist der Werkdienst zudem mit einem Stand präsent. Von 8.30 bis 11.30 Uhr informieren Mitarbeitende auf dem Platz vor der Rathus-Schüür über Neophyten und zeigen, was an den beiden Bekämpfungstagen vom 29. und 30. Juni alles entdeckt worden ist. Ähnliche Aktionen wurden bereits in früheren Jahren durchgeführt. Mit grossem Erfolg, wie Zari Dzaferi weiss: «Die Bekämpfung von invasiven Pflanzen stösst bei der Bevölkerung auf grosses Verständnis. Deshalb werden wir uns weiterhin für den Erhalt der einheimischen Pflanzenwelt einsetzen.»