Baar
30.05.2022

In der Aufstiegsrunde blieb der FC Meggen chancenlos gegen Baar

Seit zwei Jahren ist Ricardo Pinto als Trainer beim FC Baar tätig. Der Verein freut sich, auch in der kommenden Saison auf seine Dienste zählen zu können. Bild: pd

Seit zwei Jahren ist Ricardo Pinto als Trainer beim FC Baar tätig. Der Verein freut sich, auch in der kommenden Saison auf seine Dienste zählen zu können. Bild: pd

Die Ausgangslage war brisant, die Bedingungen erwiesen sich als ideal. Das Lättich-Team freut sich über ein kapitales Spiel mit Schlussstand 2:1.

Für beide Teams ging es am Samstag auf dem Lättichfeld um viel: Meggen musste das Spiel gewinnen, um dem Abstieg zu entrinnen. Baar wollte sich die Teilnahme an den Aufstiegsspielen aus eigener Kraft sichern, ohne auf einen Patzer von Steinhausen, dem letzten verbliebenen Konkurrenten um Platz 2, hoffen zu müssen.

Das Heimteam führte von Beginn weg die feinere Klinge

Trotz Dominanz der Lättich-Elf schafften es die Gäste mit ihrer Offensive um Knushaj, Müller und Boog immer wieder, die Baarer Hintermannschaft vor Probleme zu stellen. Die erste markante Duftnote in diesem Spiel setzten jedoch die Platzherren: Aus dem Mittelfeld, durch Marquez lanciert, lief Santos Felix entschlossen rechts durch. Seine Hereingabe setzte der junge Abduqadir bei seinem Startelf-Debüt spektakulär an die Latte.

Noch vor Ablauf der ersten Viertelstunde war es auf der Gegenseite der schnelle Boog, den Torhüter Bruhnsen nach einem Pass in die Tiefe in extremis stoppen konnte. Wenige Minuten später war es wieder der Baarer Schlussmann, der dieses Mal nach einer Ecke und einem Kopfball von Tossut rechtzeitig unten war. Im Gegenzug dann die fast identische Szene vor dem Tor der Meggener, als Mani auf Freistoss von Marquez zum Kopfball kam.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde dann der Auftritt des Fatlum Sylejmani. Nach einer Befreiung aus dem eigenen Sechszehnerraum kommt der Ball noch in der eigenen Platzhälfte am Anspielkreis zum Baarer Mittelstürmer, der sich mit dem Ball kurzerhand um seinen Bewacher dreht und aus rund 60 Metern gedankenschnell über den vorgerückten Torhüter hinweg den Ball ins Meggener Netz zaubert. Ein Tor, das es wohl in jeglicher Liga ins Highlight-Programm schaffen würde.

Die Entscheidung fiel dann kurz nach der Halbzeit

Es war wiederum Sylejmani, der wenige Minuten nach der Pause per Kopfball auf Flanke des aktiven Santos den Spielstand auf 2:0 stellte. In der Folge flachte das Geschehen etwas ab, obwohl sowohl Meggen wie auch Baar frische Kräfte auf den Platz brachten. Bei Flaute und Geplänkel waren es vor allem die Gäste, die im Baarer Strafraum ab und zu für turbulente Szenen sorgten.

Die etwas pomadige Spielweise der Baarer quittierte in der 78. Minute Lo Prestl, der im Strafraum zwar glücklich an den Ball kam, diesen aber entschlossen zum Anschlusstreffer ins hohe rechte Eck versorgte. Als wenige Minuten später Knushaj allein vor Bruhnsen auftauchte, musste man sich um den Auftritt des Heimteams doch etwas Sorgen machen. Aber wie so oft in dieser Saison war auch hier auf den Baarer Schlussmann Verlass.

Unspektakulär tickte das Spiel seinem Ende entgegen

So war es am Schluss das Baarer Team, das sich über die ganze Saison gesehen verdient für die Aufstiegsspiele qualifizieren konnte. Bereits im Vorfeld der Partie hatten sich der FC Baar und sein Trainer Ricardo Batista Pinto geeinigt, den eingeschlagenen Weg nicht nur in den kommenden Playoffs, sondern auch in der nächsten Saison gemeinsam zu gehen. Als Ausbildner der A-Junioren eingestiegen, hatte Ricardo Pinto im Januar 2021 bereits nach einer halben Saison und mitten in der Pandemie die Leitung der ersten Mannschaft übernommen – dies mit dem Ziel, aus einer verjüngten Mannschaft mit möglichst viel Baarer Eigengewächsen eine Spitzenmannschaft und einen valablen Aufstiegsanwärter zu formen. Das Erreichen der Aufstiegsspiele zur zweiten Liga ist für den bestens organisierten und sprachgewandten Pinto ein klarer Erfolgsausweis.

Urs Buob

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