Sport
13.12.2021

Alessa Hotz zählt zu den Besten der Welt

WM-Bronzemedaillengewinnerin Alessa Hotz verfolgt hohe Ziele.Bild: Franz Lustenberger

WM-Bronzemedaillengewinnerin Alessa Hotz verfolgt hohe Ziele.Bild: Franz Lustenberger

Die Gewinnerin der Bronzemedaille an den Weltmeisterschaften hat ein volles Programm – und bereits neue Ziele.

Von: Franz Lustenberger

«Das neue Bild, das ich in Zukunft in meine Kür einbauen möchte, heisst Sattel-Lenker-Handstand», sagt Alessa Hotz. Bilder sind in der Fachsprache die einzelnen Elemente während des fünfminütigen Programms. Und Sattel-Lenker-Handstand kann sich die Leserschaft schon vorstellen: eine Hand am Lenker, die andere am Sattel und das Ganze im Handstand während einer Runde auf dem Parkett. Hotz wäre die erste Schweizerin, die dieses schwierige Kürelement im Wettkampf zeigen würde.

Kunstturnen auf dem fahrenden Velo

Dahinter stecken Stunden, Wochen und Monate intensivster Arbeit. Alessa Hotz fährt seit 13 Jahren Kunstrad: «Ich habe die Pokale meiner älteren Schwester Leana lässig gefunden, das wollte ich auch erreichen.» So hat sie die Karriere als 6-Jährige begonnen. Akrobatik, Kraft, Beweglichkeit, ­Ausdauer und mentale Stärke – alle diese Faktoren bilden die Grundlagen fürs Kunstradfahren. Sie bezeichnet ihre Sportart daher als «Kunstturnen auf dem Velo».

Grosse Unterstützung von Trainierenden und der Familie

Gerade ihre mentale Stärke hat dazu beigetragen, dass sie an der Weltmeisterschaft in Stuttgart von Ende Oktober den 3. Platz belegen konnte. Ihre ­direkte Konkurrentin um den Bronzeplatz verzeichnete einige Unsicherheiten zu viel. «Ich habe im Vorfeld der WM schon auch von einer Medaille geträumt.» Die beiden Trainerinnen von Kunstrad Baar, Corina Kümin und Rahel Lustenberger, haben in der Porsche-Arena vor vollen Rängen mit ihrer Fahrerin mitgefiebert. Auf dem Parkett haben sie Nationaltrainer Beni Jost und Klubtrainerin Rahel Lustenberger unterstützt. Dazu kam der Support der Familie, welche ihre drei fahrenden Töchter immer unterstützt und selbstverständlich auch in Stuttgart dabei war. Zurück zum neuen «Bild», dem Sattel-Lenker-Handstand. Da heisst es üben, üben und nochmals üben, x-tausendmal. Zuerst gesichert mit einem Gurt, später ohne. Da gehören Stürze unweigerlich dazu; man müsse lernen, richtig zu stürzen ohne sich zu stark wehzutun. «Ein paar blaue Flecken sind unvermeidlich, aber von grösseren Verletzungen bin ich bis jetzt verschont geblieben», blickt Alessa Hotz auf ihre bisherige Karriere zurück. Das Üben konzentriert sich nicht nur auf die Trainings im Klub (dreimal in der Woche) und im Nationalkader, geübt wird auch zu Hause. Etwa mit speziellen Holzklötzen für den Handstand. So gehören diese Holzklötze wie der Laptop für die Schule zum täglichen Begleiter von Alessa Hotz.

Die 19-Jährige hat zwei Ziele: sportlich nächstes Jahr die Weltmeisterschaften in Belgien und schulisch/beruflich zuerst die Berufsmatura und dann die Pädagogische Hochschule mit dem Fokus Primarlehrerin. Für beide Ziele nimmt sie derzeit viele Entbehrungen auf sich, aber «es macht Spass».

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