Kultur
22.11.2021

Brigitte Moser schenkt der Gemeinde einige ausgewählte Werke

Brigitte Moser übergibt einen Teil ihrer Werke der Gemeinde Baar. Gemeindepräsident Walter Lipp durfte die Schenkung in Empfang nehmen.Bild: pd

Brigitte Moser übergibt einen Teil ihrer Werke der Gemeinde Baar. Gemeindepräsident Walter Lipp durfte die Schenkung in Empfang nehmen.Bild: pd

Die international renommierte Schmuckmacherin ist ein Urgestein der Baarer Kunst- und Kulturszene. Einige Schmuck­stücke sind nur Teil der Baarer Kunstsammlung.

Obwohl ihre Aufenthalte in Deutschland, Frankreich und Italien – gekennzeichnet durch intensive Schaffensphasen als Künstlerin, Dozentin und Kulturschaffende – mit diversen Auszeichnungen dotiert wurden, zog es sie stets zurück in ihre Heimatgemeinde. In Baar ist Brigitte Moser aufgewachsen und hier eröffnete sie 1971 ihr erstes Atelier an der Marktgasse. Ein Jahr später nahm sie auch ihre Tätigkeit als Galeristin auf. Das schmucke Atelier (heute Kunstkiosk im Fellmannpark) wurde Treffpunkt der Zuger Kunst- und Kulturszene, aber auch internationale Künstlerinnen und Künstler waren dort anzutreffen.

Kulturelles Engagement für die Gemeinde Baar

Brigitte Moser förderte die Kultur als langjähriges Mitglied der Kulturkommission Baar sowie als Ausstellungs- und Kultureventveranstalterin. Für ihr Engagement wurde sie 2008 mit dem Baarer Kulturpreis ausgezeichnet. Ein Jahr später kehrte sie zurück nach Baar, nachdem sie zehn Jahre lang in der Stadt Zug ansässig gewesen war. In der ehemaligen Schreinerei Andermatt an der Dorfstrasse richtete sie ihr Atelier ein. 2019 zog es sie beruflich wieder nach Zug ins Atelier 63. Privat verlegte sie ihren Wohnsitz von Hünenberg nach Baar.

Brigitte Moser bereitet aktuell den Nachlass ihres Schaffens vor und hat dem Kunsthaus Zug, aber eben auch der Gemeinde Baar ausgewählte Werke geschenkt. «Wir freuen uns sehr», verdankt Gemeindepräsident Walter Lipp das grosszügige Geschenk.

Die Kunstsammlung der Gemeinde wird mit 22 Stücken – von Ringen über Armschmuck bis zu Ketten – bereichert. Zu jedem Schmuckstück kann die Künstlerin eine spannende Geschichte erzählen. «Es ist schön, dass die Gemeinde meine Schenkung angenommen hat», sagt sie. «Nun hoffe ich, dass meine und andere Werke aus der Kunstsammlung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.» csc