Gemeinden
23.01.2023

Schmuck aus Metall, Steinen – und Zähnen

Brigitte Moser erläuterte an der Pressekonferenz die Aspekte ihrer Schmuckkunst. Neben ihr Kunsthaus-Direktor Matthias Haldemann.Bild: Florian Hofer
Muschel-Hals-Objekt von Brigitte Moser, ausgestellt im Kunsthaus Zug zusammen mit anderen Objekten aus ihrer Schenkung.Bild: Samuel Hegetschweiler / pd

Brigitte Moser erläuterte an der Pressekonferenz die Aspekte ihrer Schmuckkunst. Neben ihr Kunsthaus-Direktor Matthias Haldemann.Bild: Florian Hofer

Brigitte Moser erläuterte an der Pressekonferenz die Aspekte ihrer Schmuckkunst. Neben ihr Kunsthaus-Direktor Matthias Haldemann.Bild: Florian Hofer
Muschel-Hals-Objekt von Brigitte Moser, ausgestellt im Kunsthaus Zug zusammen mit anderen Objekten aus ihrer Schenkung.Bild: Samuel Hegetschweiler / pd

Muschel-Hals-Objekt von Brigitte Moser, ausgestellt im Kunsthaus Zug zusammen mit anderen Objekten aus ihrer Schenkung.Bild: Samuel Hegetschweiler / pd

Es ist immer noch schwierig, Kunstwerke für Ausstellungen auszuleihen. So setzt das Kunsthaus Zug auf eigene Werke. Davon hat es genug, wie man sehen kann.

Von: Florian Hofer

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Zum Jahresauftakt widmet das Kunsthaus Zug Jan Jedlicka eine grosse Retrospektive. Die Ausstellung präsentiert einen ausführlichen Überblick über das seit den 1970er-Jahren ­entstandene, vielfältige Œuvre des aus Prag stammenden, in Zürich lebenden Künstlers. Mit Gemälden, Zeichnungen, Fotografien und ruhigen filmischen Arbeiten ist dies die erste Ausstellung in der Schweiz, die Jedlickas künstlerisches Schaffen so umfassend vorstellt.

Die Maremma-Landschaftals Inspirationsquelle

Jan Jedlickas präzise, fein­sinnige und poetische Werke dürften für viele eine Über­raschung sein. Das Kunsthaus Zug füllt diese Lücke nun. ­Gemälde aus selbst hergestellten Pigmenten, Zeichnungen, Aquatinten und Heliogravüren sowie ruhige filmische Arbeiten und Fotografien aus allen Schaffensjahren des Künstlers sind zu sehen. Bemerkenswert sind da vor allem die Exponate, die sich mit der italienischen Küstenlandschaft Maremma auseinandersetzen. Für seine Zeichnungen, Aquarelle und Malerei stellt er intensive, ­farbige Pigmente aus vor Ort gefunden Mineralien her.

Werke von Brigitte Moseraus Baar ausgestellt

Parallel dazu zeigt das Kunsthaus Zug in einer Sammlungspräsentation repräsentative Werkgruppen der Schweizer Kunstschaffenden Max von Moos (1903–1979), Florin ­Granwehr (1942–2019) und der Baarerin Brigitte Moser (geboren 1945) – die nun zum ersten Mal ausgestellt werden. «Wir konnten von Brigitte Moser eine sehr schöne und gross­zügige Schenkung entge­gennehmen», freute sich ­Kunsthaus-Direktor Matthias Haldemann anlässlich eines Medienrundgangs. «Die über die Schweiz hinaus bekannte Schmuckkünstlerin kreiert ­Objekte, die mit der gängigen Vorstellung von Schmuck brechen», heisst es im Begleittext. Gezeigt werden Kunstwerke aus Edelmetallen und Steinen, Gummi, Haaren und Knochen. Moser lässt sich durch die zum Teil unkonventionellen Werkstoffe inspirieren, mit denen sie arbeitet. Zugleich sind die Objekte ein Ergebnis des erlernten Handwerks. «Es gibt Leute, die bringen ihr Zahngold zu mir», erzählte die Baarerin und erklärte auch, warum sie für ihre ebenfalls ausgestellte Zahnkette nicht nur das Gold, sondern gleich den ganzen damit verbundenen Restzahn verwendet hat. Und warum es hygienischer sei, diese auch noch in Plastik zu verpacken. Auch der Kanton hat übrigens eine Schenkung von ihr erhalten. Eine eigene Ausstellung dazu läuft noch bis am 3. Februar im Verwaltungszentrum 1 in Zug.

Eindrücklich auch die Werke des Luzerners Max von Moor. Er gilt als einer der bedeutendsten Surrealisten der Schweiz. Mit der Schenkung von 15 Gemälden und 124 Papierarbeiten ist im Kunsthaus Zug neu ein Max-von-Moos-Zentrum beheimatet.

Jan Jedlicka – Retrospektive – Maxvon Moss – Florin Granwehr – Brigitte Moser. Neue Schenkungen. Kunsthaus Zug. Dienstag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr,Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr.

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