Kanton
09.01.2023

Die Mitte zeigt sich siegessicher

Sie kandidieren wieder bei den National- und Ständeratswahlen im Oktober: Ständerat Peter Hegglin (links) und Nationalrat Gerhard Pfister, beide die Mitte.Bild: Mathias Blattmann

Sie kandidieren wieder bei den National- und Ständeratswahlen im Oktober: Ständerat Peter Hegglin (links) und Nationalrat Gerhard Pfister, beide die Mitte.Bild: Mathias Blattmann

Gerhard Pfister und Peter Hegglin wollen den Kanton weiter im Nationalrat und im Ständerat vertreten. Das erklärten die Mitte-Politiker am Freitag.

Von: Florian Hofer

Anlässlich des traditionellen Dreikönigsgesprächs der ­Partei die Mitte Zug im Hotel Ochsen in Zug bekräftigten die beiden Politiker aus Oberägeri und Menzingen ihre Ambitionen für eine weitere Kandidatur bei den National- und Ständeratswahlen am 22. Oktober.

Mitte will mit mehrerenListen zu den Wahlen antreten

«Ich will mich gerne noch einmal zur Verfügung stellen, mir macht Politik nach wie vor ausserordentlich Freude», ­erklärte der 60-jährige Pfister, der seit 20 Jahren Nationalrat und seit 2016 Präsident der CVP/die Mitte Schweiz ist. ­Angesichts von zwei Nationalratskollegen, von denen «einer ganz aussen rechts» politisiere und einer «ganz aussen links», wolle er den Mitte-Sitz verteidigen: «Irgendwer soll doch auch noch die Mitte-Interessen vertreten», sagte Pfister vor Medienvertretern und ­Exponenten der Zuger Kantonalpartei. Ständerat Hegglin, 62 Jahre alt, der sich für eine zweite Legislatur bewirbt, ­sagte: «Ich bin gesund und fit.» Er wolle wieder kandidieren und in den kommenden vier Jahren vor allem die Arbeit in den Kommissionen weiterführen, in denen er derzeit sitze. Das sind die Finanz- und Wirtschaftskommission mit der ­Finanzdelegation sowie die Kommission für Wirtschaft und Abgaben und die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit. In allen Gremien, so betonte Hegglin, habe er mit wichtigen Dossiers und ­Vorgängen zu tun, wie die ­Bewältigung der finanziellen Folgen der Pandemie, der Umsetzung der Herausforderung aus der OECD-Steuerstrategie und der inzwischen erledigten AHV-Reform wie auch der anstehenden BVG-Reform. «Vier Jahre noch, das ist definitiv das letzte Mal», so Hegglin. Dann sollten auch die jungen Politiker eine Chance bekommen, erklärte der Menzinger weiter.

Die könnten sie auch jetzt schon bekommen. Denn aus wahltaktischen Gründen ­werde man mit mindestens zwei Listen und sechs Köpfen, vielleicht aber auch wieder so wie vor vier Jahren mit vier Listen und noch mehr ins ­Rennen gehen, kündigte Anna Bieri vom Präsidium der Mitte an. Das genaue Prozedere ­werde im April entschieden.

Grosse Projekte im Kantonsrat: Tunnel, Energie und Steuern

Fraktionschef Fabio Iten machte auf die aus seiner Sicht wichtigsten Geschäfte der nächsten Zeit im Kantonsrat aufmerksam: Das seien zum einen die eine Milliarde Franken teuren Tunnelprojekte in Unterägeri und Zug, das neue Steuergesetz (siehe dazu auch Seite 2) und das Energiegesetz.

Anlässlich des Dreikönigs­gespräches waren auch die Mitte-Regierungsräte anwesend. Gesundheitsdirektor Martin Pfister betonte in einem Resümee die Bedeutung der neuen Spitalplanung angesichts eines drohenden massiven Pflegpersonalmangels, er erwähnte auch das «aussenpolitische Engagement» des Kantons Zug im Hinblick auf die russische Aggression gegen die Ukraine: «Das war eine ­historische Positionsnahme des Kantons, die uns auch Kritik eingebracht hat.» Frau Landammann Silvia Thalmann-Gut betonte, man müsse nun verstärkt an der wirtschaftlichen Attraktivität des Kantons arbeiten. Zudem sei in energietechnischer Hinsicht dieser Winter vermutlich bald überstanden, aber: «Wir bereiten uns schon auf den nächsten Winter vor.» Die dritte Regierungsrätin der Mitte, Laura Dittli, ist erst seit einer Woche im Amt.

Suche nach Chef

Per Ende 2022 ist Laura Dittli als Kantonalpräsidentin der Mitte Kanton Zug zurückgetreten. Das Gesetz über die Rechtsstellung der Mitglieder des Regierungsrates sieht eine Unvereinbarkeit mit dem Amt als Regierungs­rätin vor.

Die Mitte will den Wechsel des Parteipräsidiums an der Generalversammlung im April vollziehen. Die Nachfolgeregelung sei bereits im Gange, teilt die Partei mit. Bis zu diesem Zeitpunkt übernehmen die Präsidiumsmitglieder die Aufgaben von Laura Dittli. fh

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