Kanton
14.11.2022

Überall wird jetzt Strom gespart

Im Chamer Hallenbad Röhrliberg wird die Wassertemperatur um ein Grad gesenkt.Bild: Daniel Frischherz

Im Chamer Hallenbad Röhrliberg wird die Wassertemperatur um ein Grad gesenkt.Bild: Daniel Frischherz

In den Zuger Gemeinden wird es in diesem Winter dunkler als sonst. Auch die Wirtschaft trifft Massnahmen.

Von: Patrick Caplazi

Noch vor ein paar Jahren unvorstellbar: Der Schweiz droht in diesem Winter eine Energieknappheit. Zuletzt gab es eine leichte Entwarnung. Trotzdem wird überall Strom gespart. Der Kanton Zug hat verschiedene Energiesparmassnahmen beschlossen und auch die Gemeinden eingeladen, entsprechende Massnahmen zu treffen.

Weihnachtsbeleuchtungen werden reduziert oder gestrichen

In jeder Zuger Gemeinde werden Massnahmen umgesetzt. Hier ein paar Beispiele: Der Hünenberger Gemeinderat hat unter anderem beschlossen, auf die Weihnachtsbeleuchtung ganz zu verzichten wie auch auf den Lichterweg von Hünenberg Dorf über den Hubel nach Hünenberg See. Auf dem Dorfplatz wird ein grosser Weihnachtsbaum aufgestellt. Auf eine Lichterkette am Weihnachtsbaum wird aber verzichtet. Es wird lediglich ein Leuchtmittel auf die Spitze gesetzt. Der Gemeinderat fordert die Gewerbetreibenden und Unternehmen auf, ausserhalb der Öffnungszeiten freiwillig auf die Beleuchtung von Schaufenstern und Werbe­tafeln zu verzichten. Auch die Bevölkerung wird aufgerufen, den eigenen Energieverbrauch zu überdenken.

In Risch-Rotkreuz, wie auch in den anderen Gemeinden, wird in Schulbauten und weiteren öffentlichen Gebäuden die Temperatur in der Heiz­periode 2022/2023 auf 20 Grad abgesenkt. Die Temperaturen in den Turnhallen werden auf 17 Grad reduziert. Die Weihnachtsbeleuchtung wird eingeschränkt betrieben.

Auch Cham hat ein Massnahmenpaket beschlossen. So wird beispielsweise in Verwaltungs- und Schulgebäuden die Temperatur ebenfalls auf 20 Grad begrenzt und die Weihnachtsbeleuchtung ab 22 Uhr abgeschaltet. «Jede Kilowattstunde zählt, jeder Beitrag hilft. Wir wollen und müssen ein Zeichen setzen», sagt Gemeindepräsident Georges Helfenstein.

Normal geöffnet bleibt das Hallenbad Röhrliberg. Die Wassertemperatur wird allerdings von heute 28,7 Grad auf neu 27,7 Grad gesenkt.

Auch in Oberägeri wird Strom gespart. So bleibt unter anderem die traditionelle Weihnachtsbeleuchtung ausgeschaltet, aber ein festlich geschmückter, nicht beleuchteter Weihnachtsbaum bei der Kirche wird für Adventstimmung sorgen. Im Ägeribad wurden bereits Massnahmen durchgesetzt. Je nach Entwicklung der Energiekrise sind weitere Optimierungen nötig und bereits angedacht: angepasste Öffnungszeiten im Wellness­bereich, Abschaltung der Massageliegen und -düsen im Aussenbecken oder gar Teilschliessungen. «Eine Reduktion der Wassertemperatur ist nicht vorgesehen, denn der Heizvorgang im Bad ist sehr komplex», teilt die Ägeribad AG mit. So tönt es auch im Baarer Schwimmbad Lättich.

Auch in der Wirtschaft wird Strom gespart

Die Zuger Wirtschaftskammer ruft zum Stromsparen auf. «Nicht nur die privaten Haushalte, sondern vor allem auch die Wirtschaft steht in der Verantwortung, Energie zu sparen, um eine Mangellage, die massive wirtschaftliche Auswirkungen hätte, zu verhindern», teilt sie in einer Mitteilung mit.

All diese Massnahmen sollen also verhindern, dass vor allem in den Monaten Februar und März der Strom ausbleibt.

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