Kanton
24.10.2022

Hat das Meer genug? – Hoffentlich nicht von der Zuger Kunstwelt

«Luzern» heisst dieses Bild von Arnulf Rainer. Die Galerie Gmurzynska zeigt es in der Zuger Vorstadt im Rahmen der Zuger Kunstnacht.Bild: pd
Kann man ein halbes Jahr mit nach Hause nehmen: Bild von Fabiola Di Fulvio: «Ohne Titel 2», aus der Serie «sono uno sono tanti», 2022.Bild: pd

«Luzern» heisst dieses Bild von Arnulf Rainer. Die Galerie Gmurzynska zeigt es in der Zuger Vorstadt im Rahmen der Zuger Kunstnacht.Bild: pd

«Luzern» heisst dieses Bild von Arnulf Rainer. Die Galerie Gmurzynska zeigt es in der Zuger Vorstadt im Rahmen der Zuger Kunstnacht.Bild: pd
Kann man ein halbes Jahr mit nach Hause nehmen: Bild von Fabiola Di Fulvio: «Ohne Titel 2», aus der Serie «sono uno sono tanti», 2022.Bild: pd

Kann man ein halbes Jahr mit nach Hause nehmen: Bild von Fabiola Di Fulvio: «Ohne Titel 2», aus der Serie «sono uno sono tanti», 2022.Bild: pd

Galerien, Museen und weitere Institutionen in Baar, Cham und Zug öffnen am 29. Oktober von 17 bis 24 Uhr ihre Türen. Sie bieten Ausstellungen, Lesungen, Führungen, Performances und Musik.

Von: Florian Hofer

In der Galerie Billing in Baar zeigt Sabine de Spindler ihre neuen Arbeiten. Musik, eine Lesung mit Anna Terék und eine englische Stand-up-Comedy ergänzen den Abend. Die Z-Galerie in Baar präsentiert alte und neue Arbeiten von Werner Iten, der zusammen mit Gisela Bitterli Jochimsen eine «akute» Performance darbietet. Im Baarer Kunstkiosk macht sich Silvia Feusi Bopp in der Foto-Inszenierung «La vie en plastique» Gedanken zu unseren Umweltsünden, und Seraina Sidler-Tall bietet eine Tanz­performance.

Wie man sichin der Dunkelheit zurechtfindet

Das Schwesternhaus in Baar zeigt eine Werkschau mit Künstlerinnen des Hauses und das Baarer «Elefant» einige lokale Kunstschaffende. Im Museum Sonnenberg in Baar sprechen Sehbehinderte über ihr Leben, und ­Interessierte können erfahren, was es heisst, sich in der Dunkelheit zurechtzufinden. In Cham zeigt der Kunstkubus Zeichnungen von Thomas Ruch, die vor Ort entstanden sind, und in der Galerie Arrigoni in Cham sind Bilder und Skulpturen von Sandra Schawalder und Elso Schiavo zu ­sehen. Im Verlaufe des Abends spricht die Präsidentin von «Ocean Care» zum Thema «Das Meer hat genug».

In der Gewürzmühle in Zug können sich die Besucher aufwärmen: mit «heissem» Essen, Wein und Interventionen der Theatergruppe «Die Kulisse». Die französische Künstlerin Anh Duong führt in der Galerie Gmurzynska in Zug durch ihre aktuelle Ausstellung, und die Galerie Carla Renggli in der Altstadt zeigt neue Arbeiten von Hanspeter Kistler, vier prominente Zuger Persönlichkeiten präsentieren dort ihr Lieblingsbild. In der Galerie Lakeside in Zug können sich Besucher vom Zuger Zeichner Pirmin Beeler spontan porträtieren lassen.

Gespräche mit Kunstschaffenden und Kunst zum Ausleihen

Die Bibliothek Zug eröffnet die Pop-up Art Library mit acht Zuger Kunstschaffenden. Der Abend in der Bibliothek wird um 18.30 Uhr eröffnet, vom Whistleblowers Sax Ensemble der Musikschule Zug musikalisch umrahmt und vom Centro Español Zug kulinarisch begleitet. In einem kurzen Gespräch werden die acht Kunstschaffenden und ihr künstlerisches Werk vorgestellt. Dadurch erhalten die Besuchenden Einblick in künstlerische Reflexionen und können diese mit den Kunstschaffenden in individuellen Gesprächen im Anschluss weiter vertiefen. Während der Ausstellung können die präsentierten Werke als Leihobjekte reserviert für ein halbes Jahr ausgeliehen oder auch gekauft werden. «Die Zuger Kunstszene ist enorm viel­fältig. Die Pop-up Art Library ermöglicht es der Zuger Bevölkerung, auf spielerische und ungezwungene Weise die Zuger Kunstschaffenden und ihre Werke näher kennen zu lernen», sagt dazu Jasmin Leuze, Leiterin der Bibliothek Zug. Im Museum Burg Zug äussert sich die Sprachkünstlerin Judith Stadlin zur aktuellen Ausstellung «Braun. Vieh. Zucht.». Zur Ausstellung «Richard Gerstl – Inspiration und Vermächtnis» im Kunsthaus an der Dorfstrasse werden von den Kuratoren zu jeder vollen Stunde kurze Inputs gegeben. Im Museum für Urgeschichte(n) zeigen Kunstschaffende des «Atelier 63» Werke, die sich von Fundstücken der Urgeschichte inspirieren liessen; und die «Kunstpause» bietet am Kunstkiosk Allerlei aus der Design- und Kunstwelt an.

Das ganze Programm gibt es unterwww.zugerkunstnacht.ch

Kunstwerkstatt an der Lorze in Cham

Die Kunstwerkstatt an der Lorze in Cham ist ein begleitetes Atelier für bildende Kunst für künstlerisch talentierte und interessierte Erwachsene mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung aus der ganzen Zentralschweiz und angrenzenden Kantonen (www.kubeis.ch). Die Jahresausstellung in der Shedhalle, Hofstrasse 15 in Zug, hat diesmal die Form einer Werkschau: 39 Kunstschaffende – 39 Quadrate – 39 künstlerische Welten: Allen Beteiligten stehen je vier Quadratmeter Bodenfläche zur Verfügung. Darauf ermöglichen sie den Besucherinnen und Besuchern einen selbst ausgewählten und selbst arrangierten Einblick in das eigene Werk. An den Wänden hängt je eine von ihnen favorisierte Arbeit. In ihrer Gesamtheit macht die Felder-Landschaft mit herausgehobenen Einzelwerken die Vielfalt und die Lebendigkeit des künstlerischen Schaffens in der Kunstwerkstatt an der Lorze eindrücklich erlebbar.

Geöffnet noch bis Sonntag, 30. Oktober. Montag bis Freitag, 14 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag, 14 bis 17 Uhr. An der Zuger Kunstnacht am Samstag, 29. Oktober, ist die Ausstellung offen bis 23 Uhr. Am Sonntag, 30. Oktober, gibt es um 14 Uhr eine ­Führung. fh

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