Kanton
12.09.2022

«Wir wollen den Titel verteidigen»

Hat noch viel vor mit dem EVZ: CEO Patrick Lengwiler, im Bild bei einer Medienkonferenz im August.Bild: Christian Hildebrand

Hat noch viel vor mit dem EVZ: CEO Patrick Lengwiler, im Bild bei einer Medienkonferenz im August.Bild: Christian Hildebrand

Der EVZ ist seit ein paar Wochen auf dem Eis. In der National League geht es am Freitag gegen den SC Bern los. Was sonst noch wichtig ist, erklärt CEO Patrick Lengwiler.

Von: Florian Hofer

Nach zweimaliger Meisterschaft startet nun eine neue Saison. Was ist das sportliche Ziel in diesem Jahr?

Natürlich sind auch die Ziele für diese Saison hoch angesetzt. Wir haben wieder ein sehr gutes Team zusammen – wie viele unserer Konkurrenten auch – und wir wollen den Titel erneut verteidigen. Neben der Meisterschaft wollen wir aber auch europäisch ein ­Zeichen setzen und in der Champions Hockey League erfolgreich sein.

Ein wichtiges Standbein ist die Nachwuchsarbeit. Wo steht der EVZ da?

Mit rund 400 Spielerinnen und Spielern in der Nachwuchsabteilung sind wir gut aufgestellt, und wir investieren weiterhin viel in die Ausbildung. Mit dem Ausbildungskonzept The Hockey Academy bieten wir jungen Athleten optimale Bedingungen, Schule, Arbeit und Sport unter einen Hut zu bringen, aber auch auf den untersten Stufen bei den Young Bulls wird in Zusammenarbeit mit den Partnerclubs aus der Region gut gearbeitet, es werden schon die Kleinsten für den Hockeysport motiviert. Wir wurden vor wenigen Tagen vom Eishockeyverband zum vierten Mal in Folge zum besten Ausbildungsklub der Schweiz ausgezeichnet. Wir machen hier also eine gute Arbeit, wir sehen aber nach wie vor Verbesserungspotenzial.

Sie haben einmal erwähnt, die Hockeyschule eventuell auszubauen. Was ist der Grund dafür?

Die Nachfrage ist gross und dennoch können wir unser Einzugsgebiet noch besser nutzen, um noch mehr Kinder – Buben und Mädchen – für den Hockeysport zu begeistern. Wir arbeiten dafür intensiv mit unseren Partnerclubs in der Region zusammen, damit wir dieses Angebot ausbauen können.

Was halten Sie von einem Frauenteam?

Der EVZ hat Interesse daran, ein Frauenteam aufzubauen. Dafür sind wir aber auf den Verband angewiesen, sodass wir ein Team in der höchsten Liga stellen können und das Fraueneishockey optimal auf allen Stufen fördern können. Wenn wir es machen, dann wollen wir es auch richtig machen.

Der EVZ hat sich auch einen neuen Claim gegeben: «Meh als Iissport». Was wollen Sie damit sagen?

Der EVZ steht für «Meh als Iissport». Der EVZ ist mehr als die 1. Mannschaft. Mehr als ein Verein, mehr als einzelne Akteure. Der EVZ ist eine Organisation mit einer grossen ­Bedeutung für sehr viele Menschen: als Sportclub, als Arbeitgeber, als Vorbild. Dieses Privileg bringt Pflichten mit sich, deren wir uns bewusst sind und welche wir mit dem neuen EVZ-Fahrplan noch konsequenter verfolgen möchten. Mehr dazu auf: www.mehalsiissport.ch

Der EVZ kann sich auf eine Stadionerweiterung freuen. Sie haben sich mit der Stadt Zug geeinigt. Was sind die wichtigsten Vorteile?

Der EVZ will die Erweiterung selbst finanzieren, wir wollen keine Steuergelder hierfür einsetzen. Wir bauen die Erweiterung im Rahmen eines Mieterausbaus, das Stadion bleibt im Besitz der Stadt Zug, und es entstehen keine finanziellen Nachteile für die Stadt Zug. Dieser Vorschlag nimmt die politische Haltung des Grossen Gemeinderates auf, für welchen es wichtig war, dass das Stadion stets in der Verantwortung der Stadt Zug verbleibt. Wir hoffen nun, dass die Politik dies anerkennt und wir so weiterfahren können. Bis zu einem Ausbau müssen wir uns aber etwas gedulden, ein notwendiges Bebauungsplanänderungsverfahren dauert noch bis Mitte 2024. Erst dann könnten wir eine Baueingabe machen.

Stadion wird grösser

Die Stadt Zug und der EVZ haben ein neues Konzept zur Finanzierung der Erweiterung der Bossard Arena erarbeitet. Die Bossard-Arena bleibt im Eigentum der Stadt Zug und soll weiterhin in deren Auftrag durch die Kunsteisbahn AG betrieben werden. Der EVZ als Mieter und Hauptnutzer wird die Erweiterung realisieren und finanzieren. Mit dem neuen Ansatz erklärt sich der EVZ bereit, die Erweiterung als Mieterin auf eigene Kosten (36 Millionen Franken gemäss Machbarkeitsstudie) selbst vorzunehmen. Die Volumenerweiterung (Rohbau, Installationen, Gebäude­hülle, 22 Millionen Franken) geht im Akzessionsprinzip (ohne Kostenfolge) direkt nach der Fertigstellung an die Stadt Zug. Die Ausbau­flächen verbleiben im Eigentum des EVZ. Die Stadt Zug übernimmt die Anpassungen in der Umgebung (Arenaplatz, Weststrasse, 2 Millionen Franken). fh

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