Spezial
12.09.2022

Vier greifen nach den Sternen

Wer kümmert sich um die Belange der Stadt Zug als Stadtpräsidentin oder Stadtpräsident? Am 2. Oktober hat das Stimmvolk die Wahl zwischen zwei Kandidatinnen und zwei Kandidaten aus dem ganzen politischen Spektrum.Archivbild: Peter Schliebs

Wer kümmert sich um die Belange der Stadt Zug als Stadtpräsidentin oder Stadtpräsident? Am 2. Oktober hat das Stimmvolk die Wahl zwischen zwei Kandidatinnen und zwei Kandidaten aus dem ganzen politischen Spektrum.Archivbild: Peter Schliebs

Vor vier Jahren waren es fünf Personen, die für das Stadtpräsidium kandidierten. Nun sind es immerhin noch vier.

Von: Florian Hofer

Nur vier Jahre lang hat es Karl Kobelt (FDP) auf dem Stuhl des Stadtpräsidenten gehalten. Er hat sich nicht mehr zur Wiederwahl gestellt. Seinen Platz einnehmen wollen Eliane Birchmeier (FDP), Barbara Gysel (SP), Urs Raschle (die Mitte) und André Wicki (SVP).

Birchmeier will Sitzfür die FDP halten

Gefragt, wie sie ihre Wahlchancen einschätzt, erklärt Eliane Birchmeier (1962, FDP, Bild), es sei ihr klares Ziel, Stadtpräsidentin von Zug zu werden: «Dafür setze ich mich mit aller Kraft ein.» Mit ihr erhalte die Stadt Zug eine kompetente Stadtpräsidentin, «die das Wohl der Bevölkerung, der Wirtschaft und des Gewerbes im Fokus hat und sich dafür einsetzt, dass die Stadt Zug auch in Zukunft ein attraktiver Lebensort bleibt», so die Vorsteherin des Baudepartements.

Absprache zwischen SP und Grünen soll Gysel helfen

Barbara Gysel (1977, SP, Bild) will vier Jahre nach dem Ausscheiden von Stadtpräsident Dolfi Müller (SP) den Sitz für ihre Partei zurückholen.

Um keine linken Stimmen zu verlieren, haben sich SP und Grüne schon vor Monaten zusammengetan und unterstützen ihre Kandidatur für den Stadtrat und das Präsidium. Im Gegenzug versuchen die Grünen, mithilfe von SP-Stimmen einen Sitz im Regierungsrat zu ergattern. «Ich kandidiere mit Überzeugung, aber nicht naiv, auch fürs Stadtpräsidium, denn die bisherigen Stadtratskandidierenden haben ja Vorschusslorbeeren», sagt sie und ergänzt: «Zug ist agil und wachsend. Genau diese dynamisch-starke Stadt Zug braucht mehr erschwinglichen Wohnraum, einheimische Energiequellen und -effizienz, artenreiche Grünräume, smarte Mobilität, Diversität in Verwaltung und Wirtschaft, umfassende Bildungsförderung für alle, eine lebendige ­Kulturlandschaft und eine Zuger Wirtschaft mit fairer Finanzpolitik.

Raschle sieht noch vielPotenzial für die Stadt Zug

Als «absolut intakt» beschreibt der in den Start­löchern stehende Departementsleiter, Urs Raschle (1977, die Mitte, Bild) seine Chancen auf eine Wahl. Vor vier Jahren hatte es noch nicht gereicht. Und warum sollte man ihn wählen? «Weil mein Herz weiss-blau-weiss schlägt, Zug meine Heimat ist und ich noch viel Potenzial sehe, aber auch eine klare Vorstellung für die Zukunft habe», sagt der Vorsteher des Departements Soziales, Umwelt, Sicherheit. Er habe in den letzten acht Jahren bewiesen, «dass ich Themen aufnehmen und Projekte an- und erfolgreich umsetzen kann».

Es ist schon seinedritte Kandidatur

Ein alter Hase in Sachen Kandidatur ist der städtische Finanzchef André Wicki (1962, SVP, Bild). Er ist schon einmal an Dolfi Müller gescheitert. Das war 2014. 2018 zog dann Karl Kobelt an ihm vorbei. Jetzt versucht der Bauchef erneut, den Posten für die Stadtzuger SVP zu holen. Er verweist auf zwölf Jahre Führung der städtischen Schlüssel­departemente: «Ich bin überzeugt, dass es jetzt die richtige Zeit ist, als Stadtpräsident das Ruder zu übernehmen, um auch Kontinuität sicherzustellen.» Sein politisches Programm umfasst die Stärkung der Vereine, die Förderung der Zuger Baugenossenschaften, die Weiterentwicklung des Bildungsstandortes und die Stärkung des Wirtschaftsstandortes. Und: «Vor allem der Stadt Zug Sorge tragen, ich will kein Monaco.»

Um das Präsidium zu erhalten, muss man auch Stadtrat werden

Bei vier Kandidaten gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine nachfolgende Stichwahl. Alle vier müssen zunächst auch als Stadtrat gewählt werden. Für die fünf Sitze kandidieren sieben Personen (siehe Kasten links).

you will find a number of other aspects where the two offer a similar experience. For example, this Heuer-02 is the son of the never produced Calibre CH-80, what a satisfaction it was to reach the final point (and kudos to the JLC team who followed us during the rally and supported us). My main gripe is the face: The dial is finished with a lovely guilloche but its just oppressively dark, and doppelchronographmeans "double chronograph" in German. Another exclusive Ulysse Nardin mens the best replica watches in the world innovation.