Kanton
05.09.2022

Die Zuger Messe bringt viele Neuerungen

Ein guter Ausstellermix, Information sowie eine gute Gastronomie und gute Unterhaltung: Das sind laut Thomas Huwyler, Geschäftsführer bei der Zuger Messe, die wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Messe.Bild: Florian Hofer

Ein guter Ausstellermix, Information sowie eine gute Gastronomie und gute Unterhaltung: Das sind laut Thomas Huwyler, Geschäftsführer bei der Zuger Messe, die wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Messe.Bild: Florian Hofer

Nach einem Besitzerwechsel und zwei ausgefallenen Zuger Messen steht im Oktober ein Neustart des traditionellen Herbstanlasses an. Geschäftsführer Thomas Huwyler erklärt, was neu ist und was bleibt.

Von: Florian Hofer

Thomas Huwyler, am 22. Oktober eröffnet die Zuger Messe wieder. Was ist alles neu?

Thomas Huwyler: Neu ist zum Beispiel, dass die Messe wieder wie früher nur an einem Standort stattfinden wird, nämlich auf dem Stierenmarktareal. Das Hafengelände wird nicht mehr genutzt. Der Haupteingang bei der Allmendstrasse bleibt.

Gibt es dann weniger Ausstellungsfläche?

Die bleibt fast gleich. Wir werden in diesem Jahr aber nur etwa zwischen 85 und 90 Prozent der vorhandenen Fläche anbieten. Angemeldet sind etwas über 300 Aussteller und somit zwischen 10 und 15 Prozent weniger als vor der Pandemie. Die angebotene Fläche ist so gut wie ausverkauft. Es gibt noch ein paar wenige freie Ausstellerflächen. Ich bin überzeugt, dass bei Messe­beginn sämtliche Ausstellerflächen gebucht sein werden. Und was die Besucher an­belangt, gehe ich davon aus, dass die Messe wieder so gut besucht sein wird wie früher – ­sofern es keine Corona-­Einschränkungen gibt.

Was ändert sich noch?

Die nächste grosse Änderung betrifft das Ticketing. Bisher konnte man nur bar bezahlen und musste sich an der Kasse vor dem Eingang anstellen. Diese Möglichkeit gibt es auch weiterhin, aber neu kann man Tickets auch online kaufen und elektronisch bezahlen. So wollen wir Warteschlangen verhindern.

Im Gastrobereich haben Sie schon vor geraumer Zeit Veränderungen angekündigt.

Die wichtigste Neuerung ist, dass der EVZ die Herti-Beiz betreiben wird. Und zwar dort, wo bei der letzten Messe der Street-Food-Markt war. Dort wird es auch jeden Abend ein Unterhaltungsprogramm geben. Zudem öffnet das Restaurant während der Messe täglich schon um 11.30 Uhr und Messebesucher und Aussteller können dort das Mittagessen einnehmen. Wir werden beobachten, ob das Mittagessen einem Bedürfnis entspricht, und dann entsprechend reagieren. Die Stadt Zug beispielsweise hat dort einen Wirtschaftsanlass geplant. Der Kuhstall nebenan wird zu einem Chäs-Stall gemacht. Dort wird es vornehmlich ­Fondue und Raclette geben. Im Aussenbereich verteilt ist der Street-Food-Markt und in der Eventhalle gibt es jeden Abend einen Live-Act.

Was planen Sie bei den Sonderschauen?

Da haben wir ein paar ganz besonders interessante. Das Verkehrshaus der Schweiz hat aktuell das Thema Energie in der Ausstellung Erlebniswelt Energie im Programm, der ­Abfallzweckverband Zeba, die Allmig und das Amt für Umwelt nehmen sich des Themas Food Waste an. Auch das ist ja topaktuell. Sehr interessant werden auch die Sonderausstellungen des Zuger Blas­musikverbands, der Schweizer ­Paraplegiker-Stiftung, der ­Zuger Polizei und des Zuger Bauernverbands. Letztere befasst sich mit dem Tierwohl.

Also einiges an Neuerungen, vieles bleibt aber vermutlich gleich. Was ist da Ihre Philosophie?

Ich sehe das so: Die Zuger Messe ist ein Erfolgsprodukt. Da muss man unbedingt einiges beibehalten. Zum Beispiel den Ausstellermix. Der muss stimmen, dann erwarten die Besucherinnen und Besucher informative und aktuelle Themen an den Sonderschauen. Zu guter Letzt müssen Gastronomie und Unterhaltung stimmen. Diese drei Teile müssen im Einklang miteinander stehen. Ein Überangebot im Gastrobereich wäre beispielsweise nicht gut.

Stichwort Energie: Wie gehen Sie mit den Energiekosten um, da ja die Zelte auch beheizt werden müssen?

Die Heizanlage ist tatsächlich eine Herausforderung. Bei angenehmen Temperaturen muss man allerdings nur wenig heizen, aber wenn es kühles Wetter hat, muss man natürlich mehr heizen. Das ist schon ein Kostenfaktor.

Das Zuger-Messe-Team ist parat?

Allerdings. Das ganze Team ist sehr motiviert, die Messe durchzuführen. Und ich glaube, dass sich auch die Besucherinnen und Besucher auf die Zuger Messe freuen. Das Bedürfnis ist da, das haben die Frühjahrsmessen gezeigt. Die Besucher suchen soziale Kontakte und wollen die Dinge auch anfassen. So ist die Messe eine gute Ergänzung zur digitalen Welt.

Nächstes Jahr ist dann die 50. Zuger Messe. Gibt es schon spezielle Pläne?

Unser primärer Fokus war es, die Messe 2022 durchführen zu können. Während dieser Messe werden wir einen engen Kontakt zu Besuchenden und ­Ausstellern halten, Gespräche ­führen und das dann alles analysieren. Für 2023 haben wir auch einen Ideentank. Sicher ist, dass wir etwas Spezielles machen, aber was, ist noch nicht beschlossen. Sicher ist auch, dass wir die drei wichtigsten Punkte, Ausstellermix, Sonderschauen und Gastronomie/Unterhaltung beibehalten.

Zur Person

Thomas Huwyler (Jahrgang 1961) ist in Walchwil und Baar aufgewachsen. Der di­plomierte Wirtschaftsprüfer und Betriebsökonom hat die Lehre bei der Zuger Kantonalbank gemacht und später als Partner und Wirtschaftsprüfer bei Ernst & Young ­gearbeitet, bevor er Geschäftsführer und Finanzchef des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2019 in Zug wurde. Aktuell ist er Geschäftsführer und Messeleiter der Messe Zug AG, Leiter Finanzen & Recht sowie Mitglied des Steuerungsausschusses beim Eidgenössischen Jodlerfest 2023 Zug und Verwaltungsratspräsident bei der Viviva Baar AG. Er lebt in Baar. fh

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