Kanton
29.08.2022

Mit wenig Aufwand Grosses bewirken

Fahrdienstleiterin Nicole Engl (stehend) und Beatrice Matter koordinieren 
in der Geschäftsstelle des SRK Zug in Baar Anfragen und Aufträge.
Dölf Gubser transportiert seit vier Jahren Kundinnen und Kunden für den Rotkreuz-Fahrdienst.Bilder: pd

Fahrdienstleiterin Nicole Engl (stehend) und Beatrice Matter koordinieren

Fahrdienstleiterin Nicole Engl (stehend) und Beatrice Matter koordinieren 
in der Geschäftsstelle des SRK Zug in Baar Anfragen und Aufträge.
Dölf Gubser transportiert seit vier Jahren Kundinnen und Kunden für den Rotkreuz-Fahrdienst.Bilder: pd

in der Geschäftsstelle des SRK Zug in Baar Anfragen und Aufträge.

Seit 60 Jahren fahren freiwillige Helfer Fahrgäste, die alleine nicht mehr mobil sind, zu Terminen. Derzeit sind es 52 Fahrer und Fahrerinnen im Alter zwischen 23 und 79 Jahren.

Von: Florian Hofer

«Ich mache das schon seit vier Jahren», erzählt Dölf Gubser aus Steinhausen. Der frühere Druckereileiter hatte nach der Pensionierung das Gefühl, noch etwas tun zu müssen. «Ein Kollege hat mich darauf gebracht», erzählt er. «Wahrscheinlich habe ich das Helfersyndrom», lacht er. «Aber dieser Job ist ja auch lokal, regional.» Ein bis zwei Tage die Woche ist er im Einsatz für das kantonale SRK mit Sitz in Baar. «Ich schätze auch die Gespräche im Auto, aber nicht zu ausgiebig, denn ich muss ja auf den Verkehr aufpassen», sagt Gubser.

Fahrer und Fahrerinnen freuen sich über die Wertschätzung

Dimana Nullmeier lebt seit sechs Jahren in Zug: «Ich kam durch die Coronapandemie zum SRK-Fahrdienst. Kurz nachdem die Pandemie begonnen hatte, bekam ich in den Nachrichten mit, dass es Fahrdienste gibt, um Menschen zu helfen. Daraufhin habe ich mich direkt beim Roten Kreuz gemeldet.» Jetzt ist sie glücklich, diesen Schritt gemacht zu haben: «Was mir am meisten gefällt, ist, jedes Mal wieder aufs Neue zu sehen, mit wie wenig Aufwand man schon sehr viel Grosses bewirken kann, und die Wertschätzung, die man dafür erhält», erzählt die 23-Jährige.

«Wir haben zwar eine stattliche Zahl von Fahrerinnen und Fahrern», weiss Nicole Engl. Sie ist beim SRK zusammen mit Beatrice Matter für die Koordination der Aufträge und Einsätze zuständig. «Aber wir brauchen unbedingt mehr Fahrer und Fahrerinnen.» Da es ein freiwilliges Engagement ist, gibt es zwar keinen Lohn. «Aber es gibt eine finanzielle Entschädigung für die gefahrenen Kilometer», sagt Engl. Zudem sind Auto und Fahrer versichert. Nicole Engl als Fahrdienstleiterin macht den Job schon seit sieben Jahren. Sie versucht, alle Wünsche unter einen Hut zu bringen. Zum Beispiel freuen sich viele Klienten und Klientinnen, wenn sie regelmässig von derselben Person transportiert werden. Gebucht wird meist ein bis zwei Wochen im Voraus. Minimum ist zwei Tage vor der geplanten Fahrt. «Kurzfristige Fahrten können angefragt, aber nicht garantiert werden», sagt Engl dazu. Die Personen werden übrigens nicht nur gefahren, ihnen wird beim Ein- und Aussteigen geholfen und auch beim Transport von Gepäck. Auch die Rückfahrt wird selbstverständlich organisiert. «Ich fühle mich dann manchmal wie ein Gentleman, wenn ich eine Dame zum Beispiel bis zur Haustüre begleite», lacht Gubser. Gefahren werden nicht nur gebrechliche Personen. «Ich fahre hin und wieder eine 94-jährige Frau zum Coiffeur und in die Podologie», so Gubser. Was er zudem schätzt, ist der Zusammenhalt im Fahrerteam. «Wir treffen uns immer wieder einmal, das schätze ich sehr.» Abgerechnet wird übrigens nach einem Tarifsystem, das auch einen Sozialtarif beinhaltet. Sowohl Nicole Engl als auch Dölf Gubser lieben ihren Job beim SRK: «Da tut man auch etwas für die Gesellschaft. Denn: Zu einem guten, selbstbestimmten Leben gehört eben auch die Mobilität.»

Infos unter: www.srk-zug.ch oder041 710 54 00

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