Gemeinden
20.12.2021

Der Dorfkönig hat den Hut genommen

Zwei Bau-Kollegen: Josef Ribary (links) und Heinz Tännler.
Die Ratskollegen lauschten den Abschiedsworten.Bilder: Christian H. Hildebrand
Vizegemeindepräsident Beat Iten blickte auf Ribarys Wirken zurück.

Zwei Bau-Kollegen: Josef Ribary (links) und Heinz Tännler.

Zwei Bau-Kollegen: Josef Ribary (links) und Heinz Tännler.
Die Ratskollegen lauschten den Abschiedsworten.Bilder: Christian H. Hildebrand
Vizegemeindepräsident Beat Iten blickte auf Ribarys Wirken zurück.

Die Ratskollegen lauschten den Abschiedsworten.Bilder: Christian H. Hildebrand

Zwei Bau-Kollegen: Josef Ribary (links) und Heinz Tännler.
Die Ratskollegen lauschten den Abschiedsworten.Bilder: Christian H. Hildebrand
Vizegemeindepräsident Beat Iten blickte auf Ribarys Wirken zurück.

Vizegemeindepräsident Beat Iten blickte auf Ribarys Wirken zurück.

Gemeindepräsident Josef Ribary wurde an der Gemeindeversammlung gebührend verabschiedet.

Von: Patrick Caplazi

Er war 27 Jahren im Gemeinderat, 23 davon als Gemeindepräsident – Josef Ribary (70, FDP) prägte das gesellschaftliche und politische Geschehen in Unterägeri wie kein anderer. Am vergangenen Montag wurde er an der Gemeindeversammlung verabschiedet. Drei Redner würdigten sein Wirken, darunter der Zuger Regierungsrat Heinz Tännler.

Heinz Tännler brachte die Anwesenden zum Schmunzeln

«Wer kennt Sepp Ribary nicht», sagte Tännler. Er habe fürs Dorf, fürs Tal und für die Region unglaublich viel geleistet. «Ich ziehe den Hut vor einem Dorfpatron.» Tännler blickte auf gemeinsame Zeiten zurück. Schon bei der ersten Begegnung stellte er fest: «Das ist ein guter Typ. Auf ihn kannst du dich verlassen.» Tännler habe viel von Ribary gelernt. Einen «Fehler» habe er allerdings gemacht: den Beitritt in den Kantonsrat. «Als Dorfkönig hast du dich offenbar in ein Narrenparlament wählen lassen. Schon nach kürzester Zeit brachte dich die ineffiziente ‹Schnorrerei› im Parlament zur Weissglut.» Immerhin habe er nach kurzer Zeit Adieu gesagt und der Spuk sei vorbei gewesen. Tännler wünschte Ribary viele schöne gesellige Stunden mit Kaffee, Kirsch und Zigarre. Ribary baue inmitten im Dorf eine halbe Schlossanlage, dafür könne er die nun gewonnene Zeit gut investieren.

Unterägeri hat sich in Ribarys Amtszeit stark verändert

Gemeinderatskollege Beat Iten (SP) blickte ebenfalls auf Ribarys Schaffen zurück. Unterägeri habe sich während der Zeit, als er Bauchef war, stark verändert. Iten hob einige Kommunalbauten hervor, die unter Ribarys Leitung erstellt wurden: Schulen, die Chilematt mit Einkaufseinrichtungen, Busbahnhof und der ­Aegerihalle, Werk- und Ökihof, den Kreisel bei der Migros oder den Sportplatz Rankhof.

Ribary geht als «volksnaher Dorfkönig» in die Geschichte ein

Auch Gabriela Ingold, Präsidentin der FDP Unterägeri, hielt eine Abschiedsrede. «Unterägeri hat dir viel zu verdanken», so Ingold. Unterägeri sei heute eine der zehn attraktivsten Gemeinden der Schweiz. Nicht nur die vorteilhaften Steuern seien der Grund, sondern vor allem Lebensqualität, Infrastruktur, Lage, Dorfbild und politische Stabilität. «Zu dieser Stabilität hast du einen wesentlichen Beitrag geleistet.» Ribary werde als politisches Schwergewicht, Urgestein und als volksnaher Dorfkönig in die Geschichte der Gemeinde eingehen. Am Schluss übernahm Josef Ribary noch einmal das Wort. Abschliessend sagte er: «Der Bevölkerung zu begegnen und ihr weiterzuhelfen hat mich stets mit grosser Freude erfüllt.» Die Versammlung bedankte sich bei ihm mit Standing Ovations.

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