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SCM: Mit neuen Köpfen auf alten Pfaden

3. Liga, Gruppe 1: Der SC Menzingen ist für den 35-jährigen Steinhauser Alex De Biasi die erste Trainerstation im Aktivfussball


Der eine ist gekommen, der andere geblieben: Menzingens neuer Trainer Alex De Biasi (links) und sein «Star» Tamin Ravand.  Foto ds
Der eine ist gekommen, der andere geblieben: Menzingens neuer Trainer Alex De Biasi (links) und sein «Star» Tamin Ravand. Foto ds

De Biasis Menzingen versucht das, wasZweitligist Ägeri letzte Saison misslang: die erfolgreiche Integrationjunger Unterländer.

 
Er strotzt vor Temperament, feuert seine Spieler lautstark an und hält – «wenn es die Situation erfordert» – auch nicht mit offener Kritik zurück. Alex De Biasi ist eben Italiener. Mit Leib und Seele. «Ich spiele den Match mit», erklärt der neue Menzingen-Trainer. Sein grosses Vorbild ist Fabio Capello, der es mit Milan, Rom, Juve und Real zu Meisterehren brachte. Auch De Biasi konnte in seiner Trainerkarriere bereits einen Grosserfolg feiern. Der 35-Jährige, der als Account-Manager in der Informatikbranche tätig ist, wurde letzte Saison mit Zugs A-Junioren Schweizer Meister.


Neu durchmischt
Menzingen ist De Biasis erste Trainerstation im Aktivfussball. Als Zuger mit Wohnsitz in Steinhausen kennt er die Verhältnisse im Regionalfussball. Und seine Tätigkeit im Nachwuchsbereich hat ihm geholfen, seine neue Mannschaft mit neuen Namen zu bestücken. Erdogan, Tatlici, Bulut und Skenderovic sind seinem Ruf gefolgt und sollen mithelfen, eine 3.-Liga-taugliche Elf zu formen. Ob sie die (nicht nur sportlich) gewichtigen Abgänge von Gojani, Appert und Gresch vergessen machen, wird sich zeigen. Dass das Team nun zu einem grossen Teil aus schwer auszusprechenden Namen besteht, ist für den Trainer kein Problem. Der Mentalitätsunterschied zwischen Berglern und Städtern ebenfalls nicht.


Bewährte Taktik
Taktisch bewegt sich De Biasi auf den von Haas vorgezeichneten Pfaden: «Die Viererkette hat in den Testspielen einen positiven Eindruck hinterlassen, und auch das Mittelfeld ist sehr gut bestückt», sagt De Biasi. Das angestrebte Ziel (Rang 7) scheint realistisch zu sein. Ein möglicher Trumpf für De Biasi: Er ist ein ausgesprochener Freund des Kurzpassspiels. Im windigen Menzingen sicher keine schlechte Variante. Daniel Schwab


Zuzüge: Kemal Bulut (Ägeri); Emre Erdogan, Cüneyt Tatlici, Samir Skenderovic (Zug Jun.); Gabriele Forte (Steinhausen Jun.).
Abgänge: Thomas Gresch (Hünenberg); Beat Appert (Ägeri II); Pascal Beerli (Zug II); Mirash Gojani (Sen.); Dario Bugmann, Franco Valerio (Pause).

 


Artikel Info:
Datum: 17. August 2005
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