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Hart erkämpfter Chamer Punktgewinn

Die Ennetseer holten im Spiel am Samstag in der Ostschweiz ein Remis


Der SC Cham erkämpft sich beim 1:1 gegen den FC Frauenfeld verdientermassen einen Punkt. Ansonsten verlief der Ausflug in die Ostschweiz eher trostlos.


Nach dem überzeugenden Auftritt im Heimspiel gegen den FC Altstetten – der SC Cham entschied seine Saisonpremiere auf dem heimischen Eizmoos mit 2:0 für sich – reiste die Mannschaft von Trainer «Dada» Gross am vergangenen Samstag in die Ostschweiz. Im Vorfeld der Partie schien klar zu sein, dass der FC Frauenfeld den Ennetseer das Siegen nicht derart leicht wie die überforderten Stadtzürcher machen würde.

Gedanklich scheinbar noch nicht für die neue Aufgabe bereit, startete der SC Cham äusserst unkonzentriert in die Partie. Dies hatte zur Folge, dass das Gästeteam quasi mit dem Anpfiff bereits 0:1 im Hintertreffen lag. Nach einem ungeschickten Foul in gut 20 Meter Torentfernung kam der FC Frauenfeld zu einer Standardsituation, welche prompt zum Torerfolg führte. Den geschickt getretenen Freistoss konnte der Chamer Schlussmann Philipp Groth zwar noch abwehren, aber der Ball sprang äusserst unglücklich dem Frauenfelder Schenk vor die Füsse, welcher nur noch einzuschieben brauchte.


Gelungene Reaktion
Dieser frühe Paukenschlag schien die Gross-Equipe jedoch zu wecken. Sie riss nun das Spieldiktat an sich und kam bereits in der 15. Minute zum Ausgleich. Dem 1:1 durch Chams Innenverteidiger Daniel Rogenmoser ging wie beim Führungstor für die Gastgeber eine Standardsituation voraus. Nach einem Freistoss von Spielmacher Hofer kam der umsichtige Neo-Verteidiger zum Kopfball, welchen der Frauenfelder Schlussmann Leite nur ungenügend zu entschärfen wusste. Rogenmoser erspurtete sich darauf den Ball und würgte diesen aus spitzem Winkel über die Torlinie. Nach dem Ausgleich hatte der SC Cham seine beste Phase des Spiels. So kam der in die Stammformation zurückgekehrte Ueli Käppeli zu zwei viel versprechenden Kopfballtorchancen, und eine äusserst gefährliche Hereingabe Michael Budmigers fand im Strafraum leider keinen Chamer Abnehmer.


Wenig Spielfluss
Nach der Halbzeitpause flachte das Spiel merklich ab. Die beiden technisch versierten Mannschaften lieferten sich nun eine hart umkämpfte Mittelfeldschlacht.  Bei Cham machte sich in dieser Phase die verletzungsbedingte Absenz von Marinko Jurendic bemerkbar. Zudem wurde der Rhythmus der Mannschaft durch notgedrungene Wechsel gebrochen. Der in der Pause eingewechselte Oliver Tonelli musste das Feld in der 84. Minute wieder verlassen, da seine alte Verletzung am Oberschenkel wieder aufgebrochen war. So gibt Chams Sportchef Urs Scherrer nach dem Spiel eine realistische Analyse: «Das 1:1-Unentschieden ist das gerechte Resultat in einem mässigen Spiel.»


Kreuzlingen - Cham 1:1 (1:1). – Sportanlage Burgerfeld. – 210 Zuschauer. – SR Amhof. – Tore: 2. Schenk 1:0. 15. Rogenmoser 1:1. – Cham: Groth; Portmann, Rogenmoser, Trinic, Arnold; Schnarwyler (46. Tonelli (84. B. Reci)), Werder, Hofer, St. Budmiger; M. Budmiger, Käppeli (65. Dedic). – Kreuzlingen: Leite, Recica, Schenk, Wagner, Z. Maric, Zaugg, Portmann, Reimann, Bachert, Sabanovic, Zlateff. – Bemerkungen: Cham ohne Elsener, Lüthold, Blunschi, S. Reci und Jurendic (alle verletzt). Verwarnungen: Schnarwyler, Tonelli, Hofer, Sabanovic und Zaugg.


Artikel Info:
Datum: 17. August 2005
Autor:

(JOB)


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