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Spiel und Spass im kühlen Nass

Zuger Schwimmfest bot ein spannendes Promenadenschwimmen und herzhafte Wasserballspiele


55 Wassersportler nahmen am Promenadenschwimmen teil. Fotos CB
55 Wassersportler nahmen am Promenadenschwimmen teil. Fotos CB

Am Schwimmfest Zug nahmen weniger Wassersportler als auch schon teil. Der guten Stimmung an dem Traditionsanlass tat dies keinen Abbruch.


Das Schwimmfest des Schwimmclubs Zug hat Tradition. Früher war es einmal grösser als in der heutigen Ausgabe, doch dazwischen war auch längere Zeit überhaupt nichts. Gut also, dass der Schwimmclub Zug seit neun Jahren jeweils im Sommer das Schwimmfest am Ufer des Zugersees organisiert. Knapp 50 Helfer sorgten auch in diesem Jahr für einen reibungslosen Ablauf. Das Schwimmfest ging zwar mit weniger Beteiligung über die Bühne als auch schon, dennoch büsste der Anlass nichts an der Stimmung und der Unterhaltung ein.

«Das Schwimmfest ist mein persönlicher Jahreshöhepunkt. Das kann auch die Wassertemperatur nicht ändern, die für das ‹Bädelen› wohl doch ein bisschen zu kalt ist. Denn für den Sport ist sie genau ideal», sagt der Teilnehmer Rami Sommerstein aus Steinhausen. Dennoch, die Wassertemperatur von 21 Grad hätten für die Teilnehmer des Schwimmfests höher sein können. Trotzdem wagten sich kurz nach dem Mittag 55 Tapfere ins kühle Nass fürs Promenadenschwimmen. Von der Badi Seeliken Richtung Katastrophenbucht überholten sie schwimmend Enten und kämpften sich durch Algen. Der Schnellste brauchte für diese Strecke rekordverdächtige 16 Minuten und 13 Sekunden. Schwimmend wohlverstanden.

Thuner siegten im Wasserball
Das Wasserball-Turnier bot Spannung pur. Jede der fünf Mannschaften hatte ihr spezielles Erfolgsrezept mit dem dazu passenden Ehrgeiz. Schliesslich wurde um den Wanderpokal gekämpft. Der durch einen ballspielenden Delphin verzierte Rosenbergcup konnte am Samstagabend Thun in Empfang nehmen. Sie gewannen das Wasserballtunier knapp vor Lausanne. Die Teilnehmer des Schwimmclubs Zug konnten sich auf dem dritten Rang platzieren vor Zürich (4.) und dem SC Frosch Ägeri (5.). Die Sportler aus der Westschweiz sorgten durch ihre französischen Ausrufe während der Spiele immer wieder für unterhaltsame Wortkombinationen – besonders dann, wenn sich das «Schwizerdütsche» mit dem Französischen mischte.


Ein Anlass, der ankommt
Den Abend rundete der Auftritt der Zuger Guggenmusik Descapados ab. Das Schwimmfest kam nicht nur bei den Teilnehmern gut an, sondern auch beim Publikum: «Ich bin per Zufall an den Anlass gekommen. Ich finds toll, wie man hier den sportlichen Wettkampf in der Natur mit dem Element Wasser kombiniert. Die Wettkämpfe sind interessant und den Überblick über die Aktivitäten hat man auch immer», äussert sich Monika Ambühl aus Kriens.


Artikel Info:
Datum: 17. August 2005
Autor:

Martina Abächerli


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