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Der wohl älteste Schweizer Triathlon

Am kommenden Wochenende wird im Ägerital zum 22. Mal der Zufi-Triathlon ausgetragen


Seit 17 Jahren hilft John Berther bei der Organisation des Zufi-Triathlons mit. Im Interview mit der «Zuger Presse» spricht er über den Namen des Triathlons sowie über Brigitte Mc Mahon und versucht, die Popularität dieses Sports zu erklären.
Am kommenden Wochenende starten zirka 600 Triathleten in Unterägeri am legendären Zufi-Triathlon. John Berther, OK-Mitglied, hilft seit 17 Jahren bei der Organisation des Anlasses mit.

Zuger Presse: Wie ist die Idee des Zufi-Triathlons entstanden?
John Berther: Wasserballer des Frosch Ägeri haben vor 22 Jahren den ersten Triathlon organisiert. Das war noch ganz unprofessionell mit zirka 20 Teilnehmern. Kurz nach der ersten Austragung kam einer der Organisatoren, Markus Zurfluh («Zufi»), bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Zum Gedenken an ihn nannte man den Anlass im Ägerital fortan Zufi-Triathlon. An der zweiten Austragung konnte man immerhin schon zirka 50 Teilnehmer empfangen. Inzwischen ist er, glaube ich, der älteste Triathlon der Schweiz.

Wie sieht denn die Austragung des Triathlons am Sonntag aus?
Die Teilnehmerzahl hat sich in den Jahren mehr als verzehnfacht. Wir erwarten also etwa 600 Teilnehmer. Wobei man die Zahl nie genau sagen kann. Viele der Athleten, vor allem die Spitzensportler, melden sich erst am Sonntagmorgen an, wenn das Wetter ihnen entspricht. Die Teilnehmer starten in zwei Kategorien: «Zufi» und «Tri Mini». Erstere ist jene für die Elite: 1,5 Kilometer schwimmen, 50 Kilometer Rad fahren und 15 Kilometer laufen. So etwas schafft man nur mit langem Training. Die «Tri Mini»-Serie ist für die Plauschathleten. Sie beinhaltet 400 Meter schwimmen, 14 Kilometer Rad fahren und 5 Kilometer laufen.

In den letzten Jahren ist der Triathlon immer populärer geworden. Wie erklären Sie sich das?
Ich glaube, das hat viel mit Brigitte Mc Mahon zu tun. Sie hatte ihre Anfänge übrigens am Zufi-Triathlon und startete in Ägeri, bis sie Olympiasiegerin wurde. Ich glaube, diese Auszeichnung von ihr hat den Sport in der Schweiz sicher bekannter und beliebter gemacht. Ich hoffe, das bricht jetzt, nach Mc Mahons Dopingskandal, nicht ab.     Interview


Artikel Info:
Datum: 12. August 2005
Autor:

Stephanie Hess


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