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Trotz Personalsorgen Zuversicht bei Zug 94

Zug versucht am Samstag, auswärts gegen den FC Frauenfeld Punkte einzuheimsen


Zug 94 muss gegen Frauenfeld auf seinen Stammtorhüter und auf seinen Spielmacher verzichten. Trotzdem fordert Trainer Franz Bucher drei Punkte von seinem Team.


«Wir wollten im Auftaktspiel zur Saison 2005/2006 am vergangenen Samstag gegen Red Star von Beginn weg Druck erzeugen. Es gelang uns nicht», sagt Zug-94-Trainer Franz Bucher, «und deshalb verloren wir diese Partie mit 2:5 Toren. Das ist Schnee von gestern. Nun kreuzt Frauenfeld auf der Hertiallmend auf. Wir haben aus der Niederlage gegen Red Star unsere Lehren gezogen und sind guten Mutes, diesmal das Spielfeld als Sieger zu verlassen.» Woher nimmt der Zuger Trainer diese Zuversicht? «Nach der Halbzeitpause standen wir in Zürich dem 2:2-Ausgleich näher als Red Star dem 3:1», sagt Franz Bucher, «weil wir Selbstvertrauen entwickelten und dem Spiel den Stempel aufdrückten. Gegen Frauenfeld wollen wir dies von Beginn weg tun.»


Bucher zeigt Galgenhumor
Wollen und Können sind indes zwei verschiedene Paar Schuhe. Zug 94 muss gegen Frauenfeld auf seinen Stammtorhüter Patrick Priant verzichten. Er wurde wegen seines Notbremsefouls in der Partie gegen Red Star mit einer Spielsperre belegt. Diese muss er nun gegen Frauenfeld absitzen. Zudem fällt mit Dragoljub Salatic der Spielmacher der Zuger wegen eines Nasenbeinbruchs aus. Trainer Franz Bucher macht auf Galgenhumor und sagt: «Mir stehen immer noch zwölf Feldspieler zur Verfügung, und Sportchef Kudi Nussbaumer wird sicher dafür sorgen, dass noch ein Spieler aus der 4.-Liga-Mannschaft auf der Ersatzbank Platz nimmt.» Und auch bezüglich der Torhüterfrage vertraut der Trainer seinem Sportchef und sagt mit einem ironischen Unterton: «Ich bin sicher, dass jemand unser Tor hüten wird.» Wer es tun wird, weiss Franz Bucher allerdings nicht. Am wahrscheinlichsten ist, dass der nominelle Ersatztorhüter Michele Mollo vorzeitig aus seinen Ferien zurückkehrt und Patrick Priant vertritt.


Trainer Franz Bucher ist überzeugt, dass seine Mannschaft in Zürich gegen Red Star von einem der besten Teams der Gruppe bezwungen worden war. «Frauenfeld ist zwar nicht zu unterschätzen, aber die Thurgauer sind bestimmt nicht so stark wie Red Star», mutmasst er. «Sie haben ihr Cupspiel gegen Cham sang- und klanglos mit 0:5 Toren verloren und wurden zum Saisonauftakt von Tuggen 0:1 bezwungen. Im Gegensatz zu uns – wir sind dank dem 3:1-Sieg gegen Buochs im Cup eine Runde weiter gekommen – hat Frauenfeld noch kein Erfolgserlebnis zu verzeichnen. Ich gehe deshalb davon aus, dass sie weit mehr verunsichert sind als wir. Und deshalb sage ich: Frauenfeld ist zu schlagen.»


Artikel Info:
Datum: 12. August 2005
Autor:

nl


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