| Cham reist am Samstag in die Ostschweiz
Nach dem erfolgreichen Saisonstart muss der SC Cham seine starke Leistung bestätigen. Im Auswärtsspiel beim FC Kreuzlingen dürfte dies allerdings kein leichtes Unterfangen werden.
Am vergangenen Samstag präsentierte sich der SC Cham bei der ersten Partie der neuen Spielzeit von seiner besten Seite. Trotz der Absenz des langzeitverletzten Innenverteidigers Stefan Lüthold und des gesperrten Manndeckers Patrick Arnold stimmte die Abstimmung in der Defensive so gut,dass der FC Altstetten über 90 Minuten zu keiner nennenswerten Torchance kam. Durch seine überlegte Spielweise ragte aber ein Akteur speziell aus dem starken Chamer Kollektiv heraus. Der neu vom FC Luzern verpflichtete Marinko Jurendic liess in mehreren Aktionen seine fussballerische Klasse aufblitzen und hätte gar mehr als ein Tor erzielen können, wenn er in Strafraumnähe den Torerfolg zielstrebiger gesucht hätte.
Der verspielte Stürmer, welcher die Herzen der Fussballästheten unter dem Chamer Anhang höher schlagen lässt, ist zufrieden mit seinem Einstand auf dem Eizmoss: «Ich möchte meine persönliche Leistung nicht überbewerten. Wichtig ist, dass die ganze Mannschaft mit einem Erfolgserlebnis in die neue Saison gestartet ist. Mit meinem Tor konnte ich einen Teil dazu beitragen.»
Neues Selbstvertrauen Am kommenden Samstag stellt sich der Mannschaft von Trainer «Dada» Gross eine wesentlich schwierigere Aufgabe. Der SC Cham trifft auswärts auf den FC Kreuzlingen, welcher deutlich stärker als das mässige Altstetten einzustufen ist. Die Ostschweizer haben ihre Saisonpremiere auswärts beim FC Rapperswil-Jona mit 2:1 für sich entscheiden können. Marinko Jurendic sieht dem Aufeinandertreffen zwischen dem Dritten (Cham) und dem Vierten (Kreuzlingen) der 1.-Liga-Gruppe 3 gleichwohl optimistisch entgegen: «Da uns ‹Dada› Gross genau auf das Spiel gegen den FC Kreuzlingen vorbereitete, wissen wir, was auf uns zukommt. Wenn wir uns als Mannschaft noch einmal steigern können, halte ich einen Sieg trotz des starken Gegners für realistisch.» Mit den Neuzugängen und dem damit erreichten Qualitätsgewinn in der Offensive, scheint das Selbstvertrauen auf das Chamer Eizmoos zurückgekehrt zu sein.
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