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Neue Qualitäten in der Offensive des SC Cham
Morgen Samstag startet der SC Cham zu Hause gegen den FC Altstetten in die neue Saison
Mit gezielten Neuverpflichtungen ist es gelungen, eine kompetitive Mannschaft zusammenzustellen, von der man in der neuen Spielzeit einiges erwarten darf.
Nach knapp anderthalb Monaten, in denen sich die Eizmoos-Truppe in hartem Aufbautraining die physische Basis für den Herbst erarbeitet hat, gilt es ab morgen Samstag Ernst. Der SC Cham empfängt zu Hause den FC Altstetten zu seinem ersten Meisterschaftsspiel der Saison 2005/06. Nach nur einer Spielzeit in der attraktiven Nordwestschweizer Gruppe 2 wurden die Ennetseer für diese Saison wieder in die unbequeme Gruppe 3 eingeteilt. So bleibt dem SC Cham nur noch ein Innerschweizer Derby erhalten – dasjenige gegen den Kantonsrivalen Zug 94. Ansonsten wird die Mannschaft von Trainer «Dada» Gross vor allem auf Ostschweizer und Zürcher Teams treffen. Dementsprechend wurden auch die Gegner für die Vorbereitungsspiele gewählt: In seinen insgesamt sieben Testspielen traf der SC Cham dreimal auf eine Mannschaft, gegen die er auch in der Meisterschaft antreten wird. Dabei hinterliessen die Ennetseer einen zwiespältigen Eindruck. Da das Ergebnis in Testspielen erfahrungsgemäss eine sekundäre Rolle spielt, darf man gleichwohl optimistisch auf den Saisonstart blicken. «Dada» Gross verfügt über eine Vielzahl hochkarätiger Individualisten, die in der optimalen Zusammensetzung einen Hauch Fussballzauber auf dem Eizmoos verbreiten können.
Zuger Presse: «Dada» Gross, so lange wie in diesem Jahr dauerte die Saisonvorbereitung auf dem Eizmoos noch selten – worauf richteten Sie in dieser Zeit Ihr Hauptaugenmerk? «Dada» Gross: Wie in jeder Saisonvorbereitung stand natürlich der konditionelle Aspekt der einzelnen Akteure im Vordergrund. Im sozialen Bereich ging es darum, dass sich die Neuzugänge möglichst schnell in unserer Mannschaft integrieren konnten, was ihnen sehr gut gelang.
Der SC Cham hat sich mit mehreren Neuzugängen verstärkt. Welchen Eindruck hinterliessen diese bis anhin? In der Offensive haben wir durch die Transfers der Gebrüder Budmiger und von Jurendic stark an Qualität gewonnen. Mit ihnen hat sich zudem der Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft erhöht, was für unsere Leistungen nur förderlich sein kann. Bei den Transfers machten wir keine Experimente, sondern setzten auf Kontinuität, was auch in unserer taktischen Grundausrichtung zum Ausdruck kommt, die im Wesentlichen gleich bleibt.
Wie lautet die Zielsetzung für die kommende Spielzeit? Ich muss zusammen mit der Mannschaft einen Schritt weiterkommen. Wir wollen uns in der 1. Liga als feste Grösse etablieren und nicht mehr wie in den letzten beiden Jahren um den Abstieg kämpfen. Wenn wir erfolgreich in die Saison starten und von Verletzungen verschont bleiben, dann ist vieles möglich.
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